Dienste zur beruflichen Wiedereingliederung

Im Zuge der veränderten Strukturen auf dem Arbeitsmarkt ist in den letzten beiden Jahrzehnten die Anzahl derjenigen psychisch kranken Menschen, die nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß fassen konnten, ständig angestiegen. Entsprechend steigt die Bedeutung von Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation bzw. von speziellen, mehr oder minder geschützten Arbeitsplätzen für psychisch kranke Menschen an.

Leider sind entsprechende Einrichtungen und Angebote regional sehr unterschiedlich ausgebaut und fehlen mancherorts fast vollkommen. Grundsätzlich steht psychisch kranken Menschen das Netz der Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation für behinderte Menschen zur Verfügung.

Inwieweit diese vorrangig für körper- und geistig behinderte Menschen konzipierten Einrichtungen auch für psychisch Kranke angemessene Angebote machen, hängt sehr von der konzeptionellen Ausrichtung der jeweiligen Einrichtungen vor Ort ab und kann deshalb nicht generell beantwortet werden.

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Klaus Obert: Dr. rer. Soc., Dipl.-Sozialpädagoge, Jg. 1953. Seit 1982 in Stuttgart tätig: Auf- und Ausbau Sozialpsychiatrischer Dienste sowie weiterer Bausteine des gemeindepsychiatrischen Verbunds und deren Koordination in der Praxis wie in der fachpolitischen Umsetzung.

Text von Klaus Obert aus BApK (Hg.): Mit psychisch Kranken leben. Rat und Hilfe für Angehörige. Balance buch + medien Verlag, 5. Auflage 2014

Bücher zum Thema

Hermann Mecklenburg, Joachim Storck (Hg.): Handbuch berufliche Integration und Rehabilitation - Wie psychisch kranke Menschen in Arbeit kommen und bleiben. Psychiatrie-Verlag, 2. Auflage Bonn 2010, 354 Seiten, 39,95 Euro. [mehr]

Matthias Hammer, Irmgard Plößl: ZERA - Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit - Ein Gruppentraining-sprogramm. Psychiatrie-Verlag, 5. überarbeitete Auflage, Bonn 2010, ISBN 3-88414-506-7