Berufliche Trainingszentren

Berufliche Trainingszentren sind Spezialeinrichtungen zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit einer psychischen Behinderung, die zwischen vier und acht Stunden pro Tag arbeitsfähig sind. Berufliche Trainingszentren versuchen, die Arbeitswelt möglichst realistisch nachzubilden und bieten deshalb Produktions- und Dienstleistungen zu marktüblichen Preisen an.

Erstes Ziel des Trainings ist die Abklärung der beruflichen Perspektive und die Erarbeitung eines Rehabilitationsziels. Dies kann in der direkten Wiedereingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehen oder auch in der Vorbereitung auf eine Umschulung oder Ausbildung. Hinsichtlich weiterer Maßnahmen und Hilfen im Bereich berufliche Wiedereingliederung sollte aufgrund unterschiedlicher Niveaus unbedingt vor Ort bei den jeweiligen Einrichtungen nachgefragt werden.

  • Bundesarbeitsgemeinschaft der beruflichen Trainingszentren: www.bag-btz.de

 

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Klaus Obert: Dr. rer. Soc., Dipl.-Sozialpädagoge, Jg. 1953. Seit 1982 in Stuttgart tätig: Auf- und Ausbau Sozialpsychiatrischer Dienste sowie weiterer Bausteine des gemeindepsychiatrischen Verbunds und deren Koordination in der Praxis wie in der fachpolitischen Umsetzung.

Text von Klaus Obert aus BApK (Hg.): Mit psychisch Kranken leben. Rat und Hilfe für Angehörige. Balance buch + medien Verlag, 5. Auflage 2014

Bücher zum Thema

Hermann Mecklenburg, Joachim Storck (Hg.): Handbuch berufliche Integration und Rehabilitation - Wie psychisch kranke Menschen in Arbeit kommen und bleiben. Psychiatrie-Verlag, 2. Auflage Bonn 2010, 354 Seiten, 39,95 Euro. [mehr]

Matthias Hammer, Irmgard Plößl: ZERA - Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit - Ein Gruppentraining-sprogramm. Psychiatrie-Verlag, 5. überarbeitete Auflage, Bonn 2010, ISBN 3-88414-506-7