Psychiatrisch-psychotherapeutische Rehabilitationskliniken
Psychiatrisch-psychotherapeutische Rehabilitationskliniken gibt es nur an wenigen Orten im Bundesgebiet. Die therapeutischen Schwerpunkte liegen auf psychisch stabilisierenden, die berufliche Wiedereingliederung vorbereitenden Maßnahmen in ärztlicher Verantwortung sowie bei einer psychosozialen Betreuung.
Ihr Ziel ist es, die im Rahmen von Neurosen, Psychosen und anderen psychiatrischen Krankheiten auftretenden Störungen zu lindern, eine Stärkung von Ich-Funktionen zu ermöglichen und soziale Kompetenzen zu trainieren. Die Aufgabe der Rehabilitationseinrichtungen für psychosomatische Erkrankungen ist die medizinische Rehabilitation und Vorbereitung auf die berufliche und soziale Reintegration, wenn dies aufgrund der individuellen Gegebenheiten, Art und Ausprägung der Störungen unter den beschützenden Bedingungen einer Fachklinik erforderlich ist.
Die Aufenthaltsdauer ist in der Regel auf wenige Wochen beschränkt. Aufgenommen werden insbesondere Patienten mit Neurosen und Persönlichkeitsstörungen. Das Rehabilitationsangebot umfasst neben der allgemeinen und fachmedizinischen Betreuung Diagnostik, Psychotherapie, Physiotherapie sowie Arbeits- und Beschäftigungstherapie.
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Text von Klaus Obert aus BApK (Hg.): Mit psychisch Kranken leben. Rat und Hilfe für Angehörige. Balance buch + medien Verlag, 2. Auflage, Bonn 2009
Bücher zum Thema
Hermann Mecklenburg, Joachim Storck (Hg.): Handbuch berufliche Integration und Rehabilitation - Wie psychisch kranke Menschen in Arbeit kommen und bleiben. Psychiatrie-Verlag, 2. Auflage Bonn 2010, 354 Seiten, 39,95 Euro. [mehr]
Matthias Hammer, Irmgard Plößl: ZERA - Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit - Ein Gruppentraining-sprogramm. Psychiatrie-Verlag, 5. überarbeitete Auflage, Bonn 2010, ISBN 3-88414-506-7








