Workshop Medientraining


Termin: 28. bis 30. März 2014

Ort: Kolpinghaus, Goethestraße 13, 36043 Fulda

Wie sage ich es den Medien? Medientraining für die Selbsthilfe in der Psychiatrie

 

In diesem Workshop war der unmittelbare Kontakt mit den Journalisten zentrales Thema. Denn immer, wenn es um Entstigmatisierung und die journalistische Darstellung von psychisch kranken Menschen und ihren Familien geht, stehen die Betroffenen selbst im Mittelpunkt. Journalisten wollen für ihre Leser, Zuhörer oder Zuschauer den unmittelbaren Einblick in die Lebenswelt und die Erfahrungen mit psychischer Erkrankung. Und die Selbsthilfeverbände wollen genau dies vermitteln. Also alles paletti?

Dass dies keineswegs immer so ist, merkt man spätestens, wenn es um die konkrete Suche nach Gesprächspartnern oder Protagonisten für journalistische Beiträge geht. Und ist dann endlich jemand für ein Interview oder eine Talkshow gefunden, hat der- oder diejenige oft nicht nur gute Erfahrungen, fühlt sich nicht richtig „verstanden“ oder kann die eigenen Erfahrungen nicht adäquat vermitteln. Deshalb ging es in dem Wochenendseminar um die den eigenen Möglichkeiten und Grenzen im direkten Kontakt „mit den Medien“. Dabei standen solche Fragen im Mittelpunkt: Wie präsentiere ich mich und meine Erfahrungen im direkten Gespräch und vor der Kamera? Wie wirke ich authentisch, wie kann und muss ich mich schützen?

Daneben ging es auch um rechtliche Fragen bei der Zusammenarbeit mit Journalisten. Kenntnisse über das, was Medienvertreter wollen, dürfen und müssen, können die Interviewten vor unguten Erlebnissen bewahren und geben für ein Gespräch mit Journalisten Sicherheit und Selbstbewusstsein.

Durch das Medientraining führte Frauke Oppenberg. Sie kommt aus Berlin, ist Moderatorin u.a. beim Rundfunk Berlin Brandenburg, Autorin, Texterin, Sprecherin.  

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