Klassifikationen im Gesundheitswesen


ICD - Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme

Die "Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme" (ICD-10) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellt und im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit vom DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) ins Deutsche übertragen und herausgegeben. Die Abkürzung ICD steht für "International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems", die Ziffer 10 bezeichnet die 10. Revision der Klassifikation. Die ICD-10 ist Teil der Familie der internationalen gesundheitsrelevanten Klassifikationen und dient der Verschlüsselung von Diagnosen.

[ zum Download auf der DIMDI-Website ]


ICF - Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit

Die "Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit" (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dient als länder- und fachübergreifende einheitliche Sprache zur Beschreibung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren einer Person.

Die Anwendung der ICF in Deutschland ist geregelt in der Richtlinie über Leistungen zur medizinischen Rehabilitation des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 16. März 2004. Bereits die Gestaltung des Sozialgesetzbuches (SGB), Neuntes Buch (IX), "Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen", wurde wesentlich durch die Vorläuferfassungen der ICF beeinflusst.

[ zum Download auf der DIMDI-Website ]


Kurze Einführung in die ICF

über Inhalt und Gegenstand der ICF (10 Seiten)

Dr. Michael F. Schuntermann

[ zum Download auf der Website der Deutschen Rentenversicherung Bund ]


Empfehlungen und Arbeitshilfen

Die BAR, die "Bundesarbeitsgeminschaft Rehabilitation", sieht ihr primäres Ziel und Anliegen darin, darauf hinzuwirken, dass die Leistungen der Rehabilitation nach gleichen Grundsätzen zum Wohle behinderter und chronisch kranker Menschen durchgeführt werden. Unter Beteiligung eines "Sachverständigenrates der Behindertenverbände", in den auch eine Vertreterin des BApK berufen wurde, entwickelt die BAR Empfehlungen und Arbeitshilfen für die Umsetzung der ICF in der Praxis. Diese stehen auf der Website der BAR zum Herunterladen zur Verfügung. Hier eine Auswahl:

  • Arbeitshilfe für die Rehabilitation und Teilhabe psychisch kranker und behinderter Menschen [ Link ]
  • Arbeitshilfe für die Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen [ Link ]
  • Rahmenempfehlungen zur ambulanten Rehabilitation bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen [ Link ]
  • RPK-Empfehlungsvereinbarung über die Zusammenarbeit der Krankenversicherungsträger und der Rentenversicherungsträger sowie der Bundesagentur für Arbeit bei der Gewährung von Leistungen zur Teilhabe in Rehabilitationseinrichtungen für psychisch kranke und behinderte Menschen [ Link ]
  • ICF - Praxisleitfaden 1
    Trägerübergreifender Leitfaden für die praktische Anwendung der ICF beim Zugang zur Rehabilitation [ Link ]
  • ICF - Praxisleitfaden 2
    Trägerübergreifende Informationen und Anregungen für die praktische Nutzung der ICF in medizinischen Rehabilitationseinrichtungen [ Link ]
  • ICF - Praxisleitfaden 3
    Trägerübergreifende Informationen und Anregungen für die praktische Nutzung der ICF für das Krankenhausteam [ Link ]
  • Praxisleitfaden
    Strategien zur Sicherung der Nachhaltigkeit von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation [ Link ]

Suche

Derzeit befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

zu erreichen auch unter
0228 71 00 24 24

SeeleFon/SeeleFon-Logo
ist registrierte Schutzmarke des BApK e.V.

BApK-App für den Android

Presse