Zwischen Liebe und Abgrenzung - Angehörige im Zwiespalt der Gefühle

Wenn ein Familienmitglied psychisch krank ist, dann sind die Angehörigen, die Familien, oft ebenfalls großen Belastungen ausgesetzt.
Immer wieder stossen sie an ihre eigenen Grenzen. Hilflosigkeit, Trauer, Zorn und Verzweiflung, das sind Emotionen, über die Angehörige in den Selbsthilfegruppen häufig berichten – und diese Emotionen stehen im Widerstreit zu der Zuneigung zu dem kranken Familienmitglied, der Liebe, dem Wunsch, zu helfen und zu unterstützen.
In der Broschüre wurden vier Vorträge zusammengestellt, die sich mit diesem Konflikt befassen und die auf den mitunter langjährigen Erfahrungen vieler Familien beruhen. Sie bietet breiten Raum für die Gefühlslage der Familienangehörigen und soll Anregungen geben und Mut machen, sich selbst zu hinterfragen, aus Erfahrungen zu lernen und neue Wege für sich selbst zu entdecken.
Die Erfahrung zeigt: wenn es den Angehörigen gelingt, Zuversicht zu entwickeln, sich abzugrenzen und ihre eigene Gesundheit und ihren Lebensmut zu bewahren, dann können sie ihr krankes Familienmitglied am wirkungsvollsten unterstützen und die Liebe zu ihr oder ihm trotz aller Belastungen erhalten.
Aus dem Inhalt:
Jutta Seifert:
- Die gute alte Angehörigengruppe -
Warum sie imer noch wichtig ist.
Eva Straub:
- Und wer fragt nach mir?
Angehörige zwischen Verantwortung und Selbstbestimmung
Dr. Manfred Ziepert:
- Angehörige zwischen Liebe und Abgrenzung
Dr. Manfred Ziepert:
- Trauer und Zorn als lebensstiftende Kräfte
im Leben von Angehörigen psychisch Kranker
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Die Broschüre ist zur Zeit leider vergriffen. Der Nachdruck ist für 2012 geplant.
Einige Texte aus der Broschüre können Sie herunterladen.
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