Rat für Familien


Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu Fragen, die Familien mit einem psychisch Kranken häufig umtreiben.

Wir haben versucht, Ihnen für diese Fragen mit kurzen Beiträgen eine erste Orientierung zu geben und Sie auf ausführlichere Texte hinzuweisen, wenn Sie sich weiter informieren möchten.

[ mehr zu den Themen dieser Rubrik ]

Diese Seite wird laufend ergänzt, gerne nehmen wir auch Ihre Anregungen entgegen; unter Kontakt können Sie uns eine Mitteilung mit Ihren Vorschlägen senden.


 

Hier finden Sie zunächst einige allgemeine Vorbemerkungen und Hinweise:

Irrtümer und falsche Vorstellungen

Ein paar kurze Bemerkungen zur Wortwahl und zu verbreiteten Irrtümern: Hartnäckige Vorurteile und Meinungen belasten Kranke und Angehörige zusätzlich zu den realen Problemen. Auch die Darstellung von psychischen Erkrankungen und Erkrankten in einem Teil der Medien verunsichert und ängstigt. Betroffene und Angehörige sollten versuchen, ich davon frei zu machen. [ mehr ]


"Es ist ja nur psychisch ... "

Um ein weiteres Missverständnis auszuräumen: Auf diesen Seiten geht es nicht um kleinere seelische „Durchhänger“, wie jeder sie im Laufe des Lebens immer wieder mal hat, sondern es geht um oft schwere Erkrankungen, die tief in das Leben der Betroffenen und ihrer Familien eingreifen. [ mehr ]


Zwiespalt der Gefühle

An dieser Stelle erscheint es angebracht, auch offen über die häufig zwiespältigen Gefühle der Angehörigen dem Kranken gegenüber zu sprechen. Einerseits hat man Verständnis und will ihn schützen, andererseits ist man auch wütend und frustriert, wenn durch das Verhalten des Kranken das ganze Familienleben durcheinander kommt. Zwar weiß man, dass die Krankheit schuld daran ist – trotzdem ist es schwer oder gar nicht auszuhalten. [ mehr ]


Zehn "Regeln" für Angehörige

Fragen zum "richtigen" Umgang mit psychisch kranken Familienmitgliedern sind oft ein Anlass, wenn sich Ratsuchende an unser Beratungstelefon, an die Landesverbände der Angehörigen oder örtliche Selbsthilfegruppen wenden. Von einem solchen Gespräch sollte niemand eine einfache Formel zur Lösung seines Problems erwarten; aber er kann von den Erfahrungen profitieren, die andere in ähnlichen Situationen gemacht haben. Im Folgenden haben wir die wichtigsten dieser Angehörigen-Erfahrungen zu zehn Grundregeln zusammengefasst. [ mehr ]


Quelle: Postkarte der Initiative HOPES, Hilfe und Orientierung für psychisch erkrankte Studierende und Irre menschlich e.V., Hamburg

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