Ehrenamtliche Unterstützung gesucht: „SeeleFon“ des BApK sucht neue Mitarbeiter


Handy mit Seelefon-Karten„Wir suchen engagierte und motivierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die Menschen in psychischen Ausnahmesituationen und vor allem deren Angehörigen Unterstützung geben wollen.“ Mit diesen Worten wirbt die Geschäftsführerin des Bundesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e.V., Dr. Caroline Trautmann, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das „SeeleFon“.

Das „SeeleFon“ ist ein kostenloses Beratungsangebot für Betroffene und Angehörige psychisch erkrankter Menschen, das telefonisch und über das Internet erreichbar ist. „Helfer und Freunde, Kollegen und Nachbarn suchen Antworten auf ihre Fragen und wissen oft nicht, wohin sie sich wenden sollen. Dabei ist der Informations- und Beratungsbedarf ebenso enorm wie die angesprochene Themenvielfalt. Sie umfasst unter anderem Krankheitsbilder, die Behandlungsoptionen, den Umgang mit schwierigen Verhaltensweisen, rechtliche Fragen und auch den Wunsch, über sehr persönliche Dinge zu sprechen“, erläutert BApK-Geschäftsführerin Trautmann.

Seelefon-MitarbeiterinFür das „SeeleFon“ sucht der BApK aktuell Ehrenamtliche, die bereit sind, sich regelmäßig an das Telefon oder den Computer zu setzen, um psychosoziale Unterstützung zu geben. Zum Profil der künftigen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen in den Augen Trautmanns Verlässlichkeit und eine Offenheit gegenüber herausfordernden Situationen und Biographien gehören. Die Beraterinnen und Berater sind Menschen aus verschiedenen Bereichen der gesundheitlichen Selbsthilfe und kommen aus verschiedenen Altersgruppen und Wirkungsbereichen.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in einem vorbereitenden Kurs, der drei Wochenenden dauert, auf die Aufgaben vorbereitet. Dort gibt es dann formale Einführungen in eine Software, die bedient werden muss. Grundlegende Informationen zu seelischen Erkrankungen, deren Dynamiken und Behandlungsmöglichkeiten werden gegeben. „Es ist uns ein besonders wichtiges Anliegen, dauerhaft eine gute Qualität der Beratung zu gewährleisten und unser Angebot an dem Bedarf der Ratsuchenden auszurichten“, sagt Trautmann.

Dabei setzt der BApK auf die Nachhaltigkeit der eigenen Arbeit. Der BApK wünscht sich, dass sich jemand mindestens zwei Jahre engagiert. Dies hängt nicht nur mit dem Aufwand des Selbsthilfe-Verbands für die Schulungen zusammen, die auch begleitend stattfinden. Kontinuität sei einfach ein Qualitätsmerkmal bei der Begleitung psychisch veränderter Menschen und ihrer Angehörigen, so Trautmann.

TelefonDer Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) und die Landesverbände unterstützen durch kostenlose Beratung und Information, Vermittlung von Kontakten, Adressen und Literaturhinweisen. Der Bundesverband sucht darüber hinaus den Dialog und die Zusammenarbeit auf gesundheits- und sozialpolitischer Ebene, um ein Versorgungsangebot zu schaffen, das auch den Bedürfnissen chronisch Kranker und ihrer Angehörigen gerecht wird.

Seit 2000 betreibt der Verband bereits eine Hotline. Seit Mitte 2011 hat der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen unter der Rufnummer 01805 950 951 und der Festnetznummer 0228 71 00 24 24 sowie der Emailadresse seelefon@psychiatrie.de sein Angebot zur bundesweiten Selbsthilfeberatung zu psychischen Erkrankungen ausgebaut und erweitert.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Können auch Sie sich eine ehrenamtliche Mitarbeit bei unserem „SeeleFon“ vorstellen? Bei Interesse wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK), Dr. Caroline Trautmann, Oppelner Straße 130, 53119 Bonn, Telefon 0228 / 71002400.

V.i.S.d.P.: BApK e.V., Dr. Caroline Trautmann, Oppelner Straße 130, 53119 Bonn Telefon 0228-71002404.

Fotos: Christoph Müller

 

 

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