... Versorgungssystem: Historisches


  • Katastrophale Lage der psychiatrischen Versorgung in Nachkriegsjahren
  • Antrag im Bundestag 1970: Überblick über die Lage in einer Enquête
  • Die Psychiatrie-Enquête mehr als Umgestaltung der Versorgung: auch Zeichen einer tief greifenden Wende zur Humanität gegenüber psychisch Kranken
  • Schlussbericht 1975 im Deutschen Bundestag: massive Kritik an der unzureichenden Versorgung von psychisch kranken und behinderten Menschen

  • Einsatz einer Expertenkommission
  • Ergebnisse der Psychiatrie-Enquête und Forderungen der Experten-kommission:

1. Bedarfsgerechte und umfassende Versorgung aller, auch der schwer und chronisch psychisch Kranken und Behinderten

2. Gemeindenahe Versorgung im Lebensumfeld

3. Koordination und Kooperation aller Versorgungsdienste

4. Gleichstellung psychisch Kranker mit körperlich Kranken

  • Vorschlag differenzierter regionaler Versorgungsbausteine

  • Ausgestaltung auf Länderebene:
    Landesreformen, spezielle Gesetze, teilweise Einsatz von Psychiatriekoordinatoren
  • Aufbau gemeindenaher Versorgung vor Ort:
    PSAG, Angehörige und PatientInnen, Psychiatriebeiräte
  • Paradigmenwechsel von der institutions- zur personenzentrierten Versorgung:
    personenzentrierte Hilfen statt Platzzahlen und Einrichtungen
  • Der Gemeindepsychiatrische Verbund (GPV) und die Umsetzung vor Ort:
    Standards, Versorgungsverpflichtung, alle relevanten Leistungsanbieter sind Mitglied, individuelle Hilfebedarfsermittlung und Teilhabekonferenz

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