Das Talent des Genesis Potini

Der Film zeigt das Leben eines obdachlosen psychisch Kranken aus einer ungewohnten Perspektive; der berühmteste neuseeländische Schauspieler Cliff Curtis („Die letzte Kriegerin“) spielt berührend, hilflos, großmütig und ungeheuer humorvoll. Eine großartige Leistung. [mehr]

Der Nachtmahr

Nachtmahr, Kobold, Alien E.T. oder Gnom – auf jeden Fall ein Archetyp hat sich in den Partykeller unseres Nachwuchses geschlichen. [mehr]

The lady in the van

Die großartige, geniale Maggie Smith dominiert glücklicherweise diesen Film ganz und gar. Krass. Der (geruchlose) Film ist ein köstlicher Auftakt für eine gepflegte Tasse Tee am Sonntagnachmittag. [mehr]

Boris sans Beatrice

In einer Sache war sich das professionelle Publikum der diesjährigen Berlinale einig: Boris (James Hyndman) ist ein Kotzbrocken, und der Film „Boris sans Beatrice“ ein Flop. [mehr]

Ja, Olga Hepnarová

Jana Hepnarová ist eine historische Gestalt; sie war der letzte Mensch, bei dem in der CSSR die Todesstrafe vollstreckt wurde. Der Film beruht auf historischen Ereignissen. [mehr]

L’avenir

Mit L’avenir ist der jungen Regisseurin Mia Hansen-Løve ein wunderbar leichter, lakonischer Film gelungen. [mehr]

Jonathan

„Jonathan“ wird getragen von seinen beiden Hauptdarstellern, vor allem dem schönen Jungstar Jannis Niewöhner. André M. Hennicke als ein wenig zart geratener Bauer macht seine Sache gut. [mehr]

Midnight Special

Nicht wirklich zu retten ist die zähe, dialogarme Story, trotz der phantastischen Atmosphäre und den brillanten Darstellern. [mehr]

24 Wochen

Viele fanden den Film ungeheuer berührend, manche Journalisten fühlten sich moralisch gegängelt, von der Empathie-Keule erschlagen. Über keinen Film wurde zwischen den Vorstellungen so viel diskutiert. [mehr]

Goat

Der Film basiert auf den Memoiren von Brad Land aus dem Jahr 2004. Zehn Jahre hat es gedauert, bis dieser demaskierende Film realisiert werden konnte. [mehr]

Mollath – und plötzlich bist du verrückt

Der Film ist in der Presse nicht gut weggekommen. Man erhoffte sich mehr als ein facettenreiches Porträt. Ich finde, angesichts der Umstände hätte man es nicht besser machen können. [mehr]

Freistatt

Die Handlung basiert auf dem Bericht des ehemaligen Heimzöglings Peter Wensierski „Schläge im Namen des Herrn“. Die Hintergründe wurden von Regisseur Brummund gut recherchiert, vor allem Bodelschwingh hat seine Geschichte akribisch aufgearbeitet und dokumentiert. [mehr]

Still Alice

Der Film unterschlägt die Schrecken der Endstrecke, was wohl zu seinem großen Erfolg beigetragen hat. [mehr]

In meinem Kopf das Universum

„In meinem Kopf das Universum“ ist einer der schönsten Filme zum Thema Behinderung, der in den letzten Jahren den Weg in einen regulären Verleih gefunden hat. [mehr]

Vergine Giurata

Wer lange, ruhige Einstellungen liebt und sich für die Thematik „Geschlecht als soziales Konstrukt“ interessiert, der achte in den nächsten Monaten auf Kino und Arte. [mehr]

Wanja

Viele waren sehr beeindruckt von der Interpretation der 40jährigen „Wanja“ durch Anne Ratte-Polle in dem nüchternen und doch spannenden Film. [mehr]

Body

Ein Film über die Nöte des Herzens und der Körper und den Trost des Übersinnlichen. Für die Regisseurin Malgorzata Szumowska gab es dafür den Silbernen Bären. [mehr]

Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern

Dieser Film wühlt auf und haut um. Zur Vertiefung der Thematik Inklusion sei dieser brillante Film ausdrücklich empfohlen. [mehr]

(K)ein besonderes Bedürfnis

Der Film ist meiner Ansicht nach für Veranstaltungen zum Thema „Sexualität und Behinderung“ gut einsetzbar, allerdings könnte  die Sprache (italienisch, englische Untertitel) ein Problem sein. [mehr]

Boyhood

Dass der Film nur den Silbernen Bären für die beste Regie und nicht den Goldenen Bären als bester Film gewonnen hat, das werden die Kritiker dieser Jury niemals verzeihen. [mehr]

Nebel im August

Ein großer, bewegender Film kommt in unsere Kinos. Kai Wessel ist eine erstaunliche Gratwanderung gelungen: Erstmals thematisiert ein Spielfilm in voller Länge die Abläufe der NS-Euthanasie. [mehr]

Wie die anderen

Weshalb sollte man sich „Wie die anderen“ anschauen? Ganz besonders: Um die eigene Tätigkeit in der Kinder-und Jugendpsychiatrie einmal ganz neu reflektieren zu können. [mehr]

Mängelexemplar

Dieser hektische, unkonventionelle Film hat mich hochgezogen und abgehängt. Denn hier experimentiert nicht nur die rasche Kamera, sondern auch der Tonmann hatte Lust auf verhuschte Authentizität. [mehr]

Indignation

Oberflächlich betrachtet ist „Indignation“ ein Coming-of-Age-Film, wie es viele gibt. Aber nein, er ist eindringlicher, ernsthafter, authentischer, sicher bedingt durch die autobiographisch geprägte literarische Vorlage. [mehr]

Des nouvelles de la planète Mars

Dass emotionale Turbulenzen und Kochbeile etwas verharmlost werden tut der guten Laune, die diese „Neuigkeiten vom Mars“ verbreitet, keinen Abbruch. Ein Hoch auf die Inklusion. [mehr]

Maggie’s Plan

Drehbuchautorin und Regisseurin Rebecca Miller hat gut aufgepasst, vor allem beim jungen Woody Allen. Ganz in seinem Style hat sie eine leichte Sommerkomödie inszeniert, die ganz passend im August in unsere Kinos kommt. [mehr]

Grüße aus Fukushima

Doris Dörrie kommt in ihren Filmen und im realen Leben immer wieder zurück nach Japan. In einem Interview schildert sie ihre Faszination für die Spannung zwischen hoher Ästhetik und Trash. Das Schwergewicht liegt auf der stilisierten, reduzierten Schwarz-Weiß-Ästhetik. [mehr]

Kater

„Kater“ ist ein bemerkenswerter Film. Der Film lässt sich viel Zeit bei seinen empathischen Beobachtungen und ist dabei doch nie langweilig. [mehr]

Where to invade next

„Where to invade next“ liefert gute, vielleicht etwas harmlose Unterhaltung, toll gemacht, lehrreich und statt Kriegsgefangenschaft gibt es nach der Invasion gute Laune. [mehr]

4 Könige

Dies ist kein Weihnachtsfilm für die ganze Familie. Heranwachsende mit und ohne Eltern und psychiatrisch Tätige wird er nicht in Stimmung aber ins Gespräch bringen. [mehr]

Plan B

Es dreht sich alles um Recovery, und einen Film, der diesem inzwischen beinahe abgegriffenen Wort drei neue Gesichter gibt. Vor allem für trialogische Veranstaltungen möchte ich ihn sehr empfehlen. [mehr]

Blender

Dieser autobiographisch gefärbte Dokumentarfilm scheint mir in besonderer Weise geeignet für die Öffentlichkeitsarbeit und den Einsatz in der Aus- und Fortbildung. [mehr]

Heute bin ich Samba

Ich gebe zu, dass er als Pflichtfilm auf meiner Liste stand.  Doch aus Pflicht wurde gute Unterhaltung. [mehr]

Das dunke Gen

Fasziniert verfolgt man seine Reise in das Innere unserer Zellen in Form von phantastischen Animationen. Ein wunderbarer Film. [mehr]

Nicht alles schlucken

Gehen Sie zu zweit, gehen Sie in der Gruppe und nehmen Sie sich die Zeit für ein Gespräch danach. Lassen Sie die Bilder und die Gesichter und die Argumente in sich wirken, wie ein Psychopharmakon. [mehr]

Voices

Tötung auf Verlangen? Ich fand diese krude Mischung unerträglich und rate dringend ab. [mehr]

Superwelt

Schon wegen der phänomenalen Hauptdarstellerin sollte man den Film nicht verpassen. [mehr]

Härte

Nicht nur die Härte des Protagonisten ist für den Zuschauer unerträglich, sondern auch die Loyalität seiner jetzigen Lebensgefährtin. [mehr]

Hedi Schneider steckt fest

Regisseurin Sonja Heiss hat selbst Erfahrungen mit einer Angststörung und will darauf hinweisen, dass auch extrovertierte, im Leben stehende Menschen diese Störung bekommen können. [mehr]

Love & Mercy

Wer die Beach Boys liebt, und sich auch für die Details ihrer Aufnahmen interessiert, der kann das Werk, das Genie und die Störung  begutachten. [mehr]

Die Menschenliebe

Möglicherweise ist dieser „semi-dokumentarische“ Film geeignet als Anregung für die Diskussion zum Thema Sexualität und Behinderung – ich bin mir nicht wirklich sicher. [mehr]

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Filmbesprechungen

Alle Besprechungen sind von Ilse Eichenbrenner (Berlin) und erscheinen parallel in der Zeitschrift Soziale Psychiatrie.

Ältere Filmbesprechungen heben wir für Sie auf. Sie finden diese im Filmarchiv.