Die Bettelkönigin

Psychosen und Schizophrenie für Kinder begreifbar machen! Felix Mutter ist Krankenschwester, Finchens Mutter ist wegen einer Psychose im Krankenhaus. Felix und Finchen lernen sich kennen und erleben spannende Abenteuer, bei denen sie immer wieder mit Außenseitern der Gesellschaft konfrontiert werden.

Unter diesen ist auch Maruschka. Maruschka alias Inge Himmelblau alias die Bettelkönigin malt Phantastische Bilder und fahrt Roller, was schon ein bisschen komisch wirkt, wenn man über 60 ist. Zeitweise kann man sie nicht ansprechen, dann hort sie Stimmen, die Stimmen ihrer Spielgefährten, die im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff auf das Heim sterben mussten. Dass sie deswegen traurig wird, finden alle Kinder, die Maruschka kennen, ganz normal. Felix und Finchen sind der Meinung, dass Maruschka eine prima Oma für beide abgehen wurde.

Liebevoll und mit viel Humor erzählen Irene Stratenwerth und Thomas Bock eine turbulente Geschichte mit wahrem Hintergrund: Maruschka lebte wirklich. Ihr Vorbild ist die Hamburgerin Hildegard Wohlgemuth, die genau wie Maruschka den 2. Weltkrieg erlebte.

Durch Hildegard Wohlgemuths Geschichte werden für Kinder Psychose und Schizophrenie begreifbar, ohne Mitleid oder Schrecken auszulösen. Die Bilder in ‘Die Bettelkönigin“ stammen von Hildegard Wohlgemuth: Sterne mit Füßen, Katzen, Sonnen und seltsames Getier tummeln sich dort. Und natürlich die Kinder.

“Die Bettelkönigin“ eignet sich für Kinder ab 9 Jahren und als Vorlesebuch für den Einsatz im Klassenverband und Gruppen.

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Thomas Bock und Irene Strathenwert: Die Bettelkönigin. Bonn, 3. Auflage 2012, Balance buch und medien verlag, 104 S., 14,95 Euro, ISBN 3-86739-041-5