Die Homepageneugestaltung wurde von der DAK mitfinanziert. Wir danken an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung.


Im Rahmen der diesjährigen Woche des bürgerschaftlichen Engagements geht es in der Veranstaltung "Gut zu tun?! - Bürgerschaftliches Engagement in der psychiatrischen Versorgung" am Freitag, den 23. September 2016 in Berlin um die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung bei lebensweltorientierten Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen gehen. Zu den Referenten gehören auch Gerd Schulze und Dr. Thomas Floeth, Vorstandsmitglieder des Dachverbands.
Neben verschiedenen Vorträgen unter anderem zur UN- Behindertenrechtskonvention und zur Umsetzung des bürgerschaftlichen Engagements wird das Podium Impulse zu mehr bürgerschaftlichen Engagement in der psychiatrischen Versorgung in Berlin geben und Fragen des Publikums beantworten.
Den vollständigen Veranstaltungsflyer können Sie [hier herunterladen].

Bericht vom Festakt zum 40-jährigen Jubiläum

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. feierte am 15. Juni 2016 dort sein vierzigjähriges Jubiläum, wo alles begann – im Rheinland. Zu den Gästen, die zum Festakt ins Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum eingeladen sind, gehörten neben Vertretern aus der Politik auch viele Wegbegleiter der Organisation. [weiterlesen]

Erinnern, Forschen, Gedenken

Gedenkstätte T4

Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit

Die Veranstaltung zu diesem Thema findet am Samstag, dem 03. September 2016 von 14.00 bis 16.00 Uhr, Tiergartenstr. 4 im Hauptfoyer der Philharmonie Berlin statt. Den Flyer und das Programm können Sie hier als pdf herunterladen.

Jahrestagung des BPE 2016

BPE Jahrestagung 2016

Psychiatrie, Risiken und Nebenwirkungen

Unter diesem Motto findet vom 7. bis 9. Oktober 2016 in Kassel die Jahrestagung des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. statt.

Die Risiken und Nebenwirkungen der Psychiatrie sind immens, wozu auch die gesellschaftlliche Ausgrenzung sowie die Einschränkung von Möglichkeiten zählen, die oftmals mit psychiatrischer Diagnostizierung und Behandlung einhergehen. [Programm] [Anmeldeformular]

Stellungnahme des DV Gemeindepsychiatrie e. V. zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit - Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG)

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat Ende Mai einen Referentenentwurf vorgelegt, mit dem die Versorgung und Vergütung psychiatrischer und psychosomatischer Leistungen neu geregelt werden soll. Dieses Gesetz soll das ursprünglich geplante pauschalierte Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) ersetzen.

Die Stellungnahme des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie e. V. zu diesem Entwurf kann [hier] heruntergeladen werden.

Ende April erschien der lange erwartete Referentenentwurf für das Bundesteilhabegesetz vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das 369 Seiten starke Dokument ist damit der offizielle Vorschlag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für das Bundesteilhabegesetz, der am 24. Mai zur ersten Anhörung kam, bevor der Entwurf dann vom Bundeskabinett im Juni oder Juli beschlossen werden kann.

"Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz – BTHG)" lautet der offizielle Titel des Gesetzes.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Eingliederungshilfe des Dachverbands Gemeindepsychiatrie (BAG EGH) hat am 17. Mai eine Stellungnahme zum Entwurf des Gesetzes erarbeit, die am 18. Mai vom Vorstand beschlossen wurde. Die Stellungnahme ist am gleichen Tag beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingegangen und wird dort veröffentlicht.

Die Stellungnahme kann [hier] heruntergeladen werden.

Ärztezeitung sieht das NetzWerk psychische Gesundheit als Vorbild für das PEPP II Hometreatment

Versorgung vor Ort - Psychiatrische Hilfe im gewohnten Umfeld

Das neue Entgeltsystem für die stationäre psychiatrische Versorgung (PEPP) sieht vor, dass Patienten künftig auch daheim betreut werden können. Ein ähnliches Konzept von TK und KKH läuft bereits seit 2009 - und könnte Modell stehen. (Zitat Ärztezeitung vom 11. 05. 2016) zum Artikel

Artikel aus der Ärztezeitung zum NWpG (16. 03. 2016)

Netzwerke helfen Patienten

Eine neue Studie legt nahe: Vernetzte Versorgung psychisch kranker Menschen kann Krankenhauseinweisungen verhindern.

BERLIN. Vernetzte Versorgung in gemeindepsychiatrischen Strukturen kann zu einer Verringerung stationärer Aufnahmen führen. Das hat die Evaluation des NetzWerk psychische Gesundheit (NWpG) der Techniker Krankenkasse (TK) ergeben, die in Berlin vorgestellt worden ist. [mehr]

Strukturen und Prozesse einer effektiven und bedürfnisorientierten sektorenübergreifenden vernetzten Versorgung für Menschen mit psychischen Störungen

Die Vernetzung von Kliniken und Gemeindepsychiatrie ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Um die Qualität der regionalen und personenorientierten Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen weiter zu verbessern, ist es für die beteiligten Akteure unabdingbar, gemeinsame Schnittstellen für eine wirksame Netzwerkarbeit zu finden. Dazu möchten wir Sie einladen zu unserer Fachtagung:

„Gemeindepsychiatrie und Kliniken. Von der Konkurrenz zur Partnerschaft – Modelle erfolgreicher Vernetzung“

am 19. und 20. Januar 2016

im SAALBAU Gutleut, Frankfurt

Mehr Informationen zum Programm der Tagung und Anmeldemöglichkeiten finden sie [hier].

Die Veranstaltung des Dachverbands Gemeindepsychiatrie präsentiert am 19. November 2015 in Kassel "Neue Versorgungsformen - Ambulante multiprofessionelle Behandlungsteams, internationale Vorbilder und die Umsetzung in Deutschland"

Moderne Ambulante und bei Bedarf aufsuchende Komplexbehandlung sind in vielen Ländern Europas bereits seit langer Zeit das Maß der Dinge in der Therapie seelischer Erkrankungen. So gibt es in Großbritannien die Community Mental Health Teams und das Assertive Community Treatment - in Skandinavien werden die Bedürfnisangepasste Behandlung und der Offene Dialog mit großem Erfolg angewendet. In Deutschland sind diese Methoden in der Regelbehandlung bislang kaum verfügbar.
Warum und wie sich die Situation in Deutschland ändern muss und welche Beispiele man sich im internationalen Vergleich nehmen kann, darüber möchten wir Sie informieren auf unserer Fachtagung Neue Versorgungsformen. Der Eintritt ist für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung kostenlos. [mehr]

Der Mainzer Verein „Armut und Gesundheit in Deutschland“ hat kürzlich mit Unterstützung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz den Informations-Flyer „Asylbewerber als Patienten“ herausgegeben, der wichtige Hinweise für Ärzte bereit hält. Im „Interview des Monats“ beschreibt der Vorsitzende des Vereins, Prof. Gerhard Trabert, Schwierigkeiten bei der medizinischen Versorgung und mögliche Lösungsansätze. Das Interview finden Sie auf den Portal "Gerechte Gesundheit".

Ein breites Bündnis, initiiert von Attac Deutschland, der Gewerkschaft ver.di und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, wendet sich in einem gemeinsamen Positionspapier gegen die Einführung des neuen Entgeltsystems in der Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP), das nach Ansicht des Bündnisses Ausdruck einer inakzeptablen Ökonomisierung des Umgangs mit hilfebedürftigen Menschen sei. Das Bündnis, zu dem auch der  Dachverband Gemeindepsychiatrie gehört, fordert die Bundesregierung auf, auf die Einführung der Fallpauschalen zu verzichten und stellt in einem 10-Punkte-Forderungskatalog Vorschläge für ein alternatives Versorgungs- und Entgeltsystem vor.
Die komplette Pressemitteilung des Paritäter und die Stellungnahme zum Download als PDF finden Sie [hier].

Die sechste interdisziplinäre Tagung zu Hilfen für Kinder mit psychisch erkrankten Eltern fand mit 130 Teilnehmern vom 25. bis 26. Juni 2015 im Stephansstift, Hannover statt. Ziel der Vorträge und Diskussionen war die Erarbeitung von Perspektiven zur Umsetzung von vernetzten und auf das Familiensystem bezogene Hilfen. Thema war vor allem die Überwindung der durch die Sozialgesetzgebung bestehenden Grenzen und die oft problematische Finanzierung von Hilfen. Kooperationspartner des Dachverbands war der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e.V. (BKJPP). Die ausführliche Tagungsdokumentation finden Sie [hier].

Wir weisen hiermit auf die BPE-Jahrestagung hin, die vom 9. bis 11. Oktober 2015 in der Jugendherberge Kassel stattfinden wird. Dieses Jahr unter dem Motto:

"Papier ist geduldig - Gesetz und Wirklichkeit"

Bereits seit Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre organisieren sich Psychiatrie-Erfahrene in vielen Teilen der Welt, um für die Wahrung ihrer Menschenrechte zu kämpfen. Dieser Kampf dauert bis heute an. Während Psychiater den Eindruck erwecken möchten, ihre Disziplin habe eine Periode der Humanisierung hinter sich, hat sich die Zahl der Zwangsunterbringungen in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

[Einladung] [Zum Anmeldeformular] [mehr]

Gemeindepsychiatrie gestaltet Zukunft! Zukunftsentwürfe im Netzwerk

9. - 10. September 2015 in Bremen

Die Akteure und Anbieter psychiatrischer Hilfen stehen vor gemeinsamen großen Entwicklungsherausforderungen für die Zukunft. Fachlich gilt es, den Zugang zu Hilfen für Menschen in psychischen Krisen lebensweltnäher zu gestalten, die Behandlungskonzepte um die notwendigen Umsetzungen der S3-Leitlinie "Psychosoziale Therapien" und um weitere Ergebnisse der Versorgungsforschung zu ergänzen sowie die Verordnungspraxis von Psychopharmaka auf den Prüfstand zu stellen. [mehr]

Factsheets Kinder und Jugendpsychiatrie

Neue Factsheets des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie zum Thema Versorgungs/Behandlungsangebote für Kinder und Jugendliche

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit und in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendpsychiatern & Psychotherapeuten 3 neue Factsheets entwickelt, die Kindern und Jugendlichen, deren Eltern und Menschen aus ihrem Hilfesystem die Versorgungs- und Behandlungsmöglichkeiten der Kinder- und Jugendpsychiatern & Psychotherapeuten vermitteln sollen. Die Factsheets sind hier abrufbar.

"Inklusion ist nicht für lau zu haben." Das erklärte Wolfgang Faulbaum-Decke am Dienstag, den 17. März bei der Fachtagung "Verantwortung zwischen Fürsorge und Freiheit" in Cloppenburg. Der Vorsitzende des Dachverbands Gemeindepsychiatrie referierte dort über die künftige Ausrichtung des gemeindepsychiatrischen Hilfesystems. Zu der vom sozialpsychiatrischen Verbund (SpV) Cloppenburg organisierten Veranstaltung waren rund 150 Mitarbeiter aus Einrichtungen, Psychologen und Psychotherapeuten sowie Betroffene ins Kreishaus gekommen. Lesen Sie den vollständigen Artikel dazu auf NWZonline.

Sehr positive Ergebnisse in Bezug auf die Vernetzung von Kinder– und Jugendpsychiatern & Psychotherapeuten und der Gemeindepsychiatrie

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat eine vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Umfrage bezüglich des Ist-Standes und dem Wunsch nach Vernetzung mit den Mitgliedern des Berufsverbands für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) durchgeführt.

Die bisherigen Ergebnisse mit dem Hintergrund einer hohen Beteiligung zeigen, dass der Wunsch nach Zusammenarbeit und Vernetzung im Sinne einer besseren Versorgung für Kinder psychisch kranker Eltern einen sehr hohen Stellenwert hat. Der Wunsch der Befragten in den jeweiligen Regionen liegt dazu bei 84 %, der nach einer intensiveren Zusammenarbeit liegt bei den Verbänden bei 88 %.

Bundesteilhabegesetz: Bundesregierung nimmt Pläne zur Finanzierung zurück

Seit Amtsantritt rühmt sich die Bundesregierung damit, viel für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bewegen zu wollen. Bis auf schöne Worte war davon bisher nicht viel zu merken. Nun stellt die Bundesregierung mit ihrem Kabinettsbeschluss vom 18. März die Finanzierung des Bundesteilhabegesetzes massiv in Frage. Sozialverbände und auch der Dachverband Gemeindepsychiatrie demonstrieren in Berlin gegen die Pläne. [weiter]

Auf der Jubiläumstagung zum vierzigjährigen Bestehens des Dachverbands Gemeindepsychiatrie e.V. warfen am 15. und 16. Juni 2016 im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum Redner und Teilnehmer den Blick zurück in die Vergangenheit und ebenso in die Zukunft. In Vorträgen und Diskussionen wurden die Entwicklungen der Gemeindepsychiatrie und die Menschen gwürdigt, die die Mitgliedsorganisationen und den Dachverband, seine Werte und Behandlungskonzepte in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben. Am zweiten Tag wurde im Horion-Haus des Landschaftsverbands Rheinlands (LVR) in Köln-Deutz der Blick nach vorne auf wichtigen aktuelle Themen der gemeindepsychiatrischen Versorgung gerichtet. Dazwischen blieb auf dem bunten Tagungsfest im BTZ Köln ausreichend Zeit zu Feiern. [weiterlesen]

Jubiläumstagung 2016

Einladung zu Tagung und Festakt "40 Jahre Psychiatrie-Enquete - 40 Jahre Dachverband Gemeindepsychiatrie: Blick zurück - nach vorn!" am 15. und 16. Juni 2016 in Köln

Die Gemeindepsychiatrie hat in den letzten 40 Jahren erfolgreich Ansätze und Methoden entwickelt, um Menschen mit psychischen Erkrankungen ein breites Spektrum lebenswelt-orientierter, inklusiver und personenzentrierter Hilfen anzubieten. Die im Zuge einer breiten gesellschaftlichen Diskussion aufgebauten "Hilfsvereine" sind heute an gemeindepsychiatrischen Konzepten orientierte, professionelle, ambulante und lebensweltorientierte Trägerorganisationen der Gemeindepsychiatrie. Bei unserer Jubiläumstagung wollen wir "einen Blick zurück" auf wichtige und prägende Konzepte, Unterstützungsangebote und Strukturen richten. Der "Blick nach vorn" ist fokussiert auf die aktuellen Zukunftsentwürfe, die geplanten Gesetzesänderungen, auf Werte und ihre Kommunikation sowie auf notwendige Organisationsentwicklungen. [mehr]

Für psychisch kranke Menschen besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, arm zu werden oder zu sein als für gesunde Menschen, und für arme bzw. von Armut bedrohte Menschen besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine psychische Störung zu entwickeln oder unter einer psychischen Störung zu leiden als für finanziell abgesicherte Menschen - Zu diesem Schluss kommt der am 23. Februar 2016 vom Paritätischen Wohlfahrtsverband in Kooperation mit zahlreichen weiteren Organisationen herausgegebene Armutsbericht 2016.
Ob "arm und psychisch krank" oder "psychisch krank und arm": Die betroffenen Menschen befinden sich in einem Kreislauf, der geprägt ist durch Exklusion in allen Lebensbereichen, die damit verbundenen zunehmenden Selbstzweifel und die Resignation, so die Analyse des Paritäters.

Den vollständigen Bericht finden Sie im Internet unter: www.der-paritaetische.de/armutsbericht

Wenn Heime - dann mit Qualitätsstandards!?

Am 25.4.2016 findet die 21. Fachtagung "Wenn Heime - dann mit Qualitätsstandards!?" des Landesverbandes Psychiatrieerfahrener Rheinland-Pfalz e.V. statt. Tagungsort ist die Akademie der Wissenschaft und der Literatur in Mainz. [mehr]

Gedenkveranstaltung für die Opfer von „Euthanasie“ und Zwangssterilisationen

Hiermit möchten wir Sie auf die landesweite Gedenkveranstaltung für die Opfer von "Euthanasie" und Zwangssterilisationen in der NS-Zeit am 27.01.2016 in Rostock aufmerksam machen und Sie herzlich einladen. [Programm] [Pressetext]

Dokumentation: Jahrestagung 2015 „Gemeindepsychiatrie gestaltet Zukunft – Zukunftsentwürfe im Netzwerk“

Auf seiner Jahrestagung 2015 brachte der Dachverband Gemeindepsychiatrie am 9. und 10. September in Bremen erstmals Vertreter unterschiedlichster Verbände zusammen, um über die Herausforderungen der sich wandelnden psychiatrischen und psychosozialen Versorgung und vor allen die Chancen personenorientierter und sektorenübergreifender Netzwerkarbeit zu diskutieren. In den Vorträgen, Foren und Workshops der ausgebuchten Tagung ging es vor allem darum, Wege zu finden, um durch effektive Netzwerkarbeit die immer noch starren Säulen von stationär und ambulant sowie von Behandlung, Rehabilitation und psychosozialer Versorgung überwinden. „Altlasten müssen entsorgt werden, Brücken gebaut und neue Wege bereitet werden, damit ein neues, besseres Hilfesystem entstehen kann. Es gibt jetzt viele Chancen und ein Anfang ist auf dieser Tagung gemacht", fasste Wolfgang Faulbaum-Decke die Ergebnisse zusammen. Die ausführliche Dokumentation der Tagung finden Sie hier.

Veranstaltungstipp: Webinar des Pfalzklinikums "The Power of Framing to Improve Health Outcomes"

Nachdem der Workshop des Pfalzklinikums zu den "Pfälzischen Wegen zur Resilienzförderung und Prävention" auf der Jahrestagung des Dachverbands großes Interesse erfahren hat, widmet sich Paul Bomke und internationale Kollegen aus den USA und Großbritanien in einem Online-Seminar erneut dem Thema Resilienz.

An dem sogenannten "Webinar" am Mittwoch, 4. November von 16 bis 17 Uhr können Sie vom heimischen PC aus teilnehmen. Die Veranstaltung ist in englischer Sprache und kostenfrei. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter: www.onebigsociety.co.uk/the-power-of oder auf der Partnerseite des Pfalzklinikums unter: www.pfalzklinikum.de/ueber-uns/partner-links

Ansprechpartner bei Rückfragen sind paul.bomke@pfalzklinikum.de und marina.mandery@pfalzklinikum.de

(Bild mit freundlicher Empfehlung der Initiative „Die Pfalz macht sich/Dich stark – Wege zur Resilienz“)

Novellierung der Soziotherapie - Chancen und Perspektiven

30. Oktober 2015 in 50679 Köln

 

- DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT. WEITERE VERANSTALTUNGEN ZUM THEMA FOLGEN -

Die seit dem 15. April 2015 gültige "Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Durchführung von Soziotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung" bringt eine Vielzahl von Verbesserungen für die Versorgungsstruktur und somit für Menschen mit psychischen Erkrankungen mit sich. Bei dieser Veranstaltung des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie zu den praktischen Auswirkungen der Richtlinienänderung zur Soziotherapie sollen die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen vorgestellt sowie weitere notwendige Schritte für die Träger zur Etablierung thematisiert und in ihrer möglichen Auswirkung bewertet werden [mehr].

Dachverband Gemeindepsychiatrie und Bundesverband der Berufsbetreuer/innen (BdB) verabreden Zusammenarbeit

Thomas Pirsig (l.) und Birgit Görres vom Dachverband Gemeindepsychiatrie sowie Thorsten Becker (r.) und Dr. Harald Freter vom BdB

  

Angesichts einer teilweise gemeinsamen Klientel können beide Seiten inhaltlich von einer Zusammenarbeit profitieren. [mehr]

Aktionsbündnis Seelische Gesundheit veröffentlicht Themendossier mit Empfehlungen für betroffene Familien. Etwa drei Millionen Kinder in Deutschland leben mit einem psychisch kranken Elternteil. Sie sind selber stark gefährdet, psychisch krank zu werden. Um die betroffenen Familien präventiv zu unterstützen, hat das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ein Themendossier „Kinder von psychisch erkrankten Eltern“ mit zahlreichen Praxistipps und Handlungshilfen erstellt. Die vollständige Pressemitteilung sowie das Themendossier finden Sie [hier].

Frau Dr. Inge Schöck, Vorsitzende des Landesverband Gemeindepsychiatrie
Baden-Württemberg e.V., wurde kürzlich von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit dem Verdienstordens des Landes ausgezeichnet.

„In dem, was sie tun, schon erreicht haben und hoffentlich noch erreichen werden, sind die heute Geehrten Vorbilder für viele andere Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Sie haben sich in ganz unterschiedlichen Bereichen außergewöhnlich für ihre Mitmenschen und unsere Gesellschaft eingesetzt. Als sichtbares Zeichen der Anerkennung und des Dankes wird ihnen dafür der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg verliehen“ sagte Ministerpräsident Kretschmann anlässlich der Verleihung des Verdienstordens an Dr. Inge Schöck und weitere Bürger, die sich in Baden-Württemberg für ein lebendiges Gemeinwesen einsetzen.

Lesen Sie [hier] die vollständige Pressemitteilung des Staatsministeriums BW.

Zum Tod von Klaus Laupichler

Mit Bestürzung und Trauer haben wir beim Dachverband Gemeindepsychiatrie vom plötzlichen Tod Klaus Laupichlers, Vorsitzenden des Landesverbands Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg, erfahren. Er verstarb am 16. April im Alter von nur 61 Jahren an Herzversagen.

Wir erinnern uns an Herrn Laupichler als einen kritischen, aber immer konstruktiven Streiter für die Interessen psychiatrie-erfahrener Menschen. Im Sinne der Betroffenenbewegung und der Gemeindepsychiatrie insgesamt hat er sich durch sein Engagement und sein breites Wirken verdient gemacht, indem er sich bundesweit, auf der Landesebene und ebenso vorort in Heidenheim mit großem Engagement und kontinuierlich für eine menschliche Psychiatrie einsetze.

Er lebte diese Menschlichkeit beispielhaft vor und tat dies mit berührendem Mitgefühl für das Leiden psychisch erkrankter Menschen. Mit seinem Tod ist eine konstante und wirksame Größe der Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener verloren gegangen.

Klaus Laupichler hat seit seinen jungen Jahren die Entwicklung der Psychiatrie miterlebt und mitgestaltet. Er wußte, von was er sprach, wenn er eindrucksvoll von Erlebnissen berichtete. Wie nur wenige hatte er es geschafft, trotz schlechter Prognose das stationäre Wohnen zu verlassen und zuletzt wieder in einer eigenen Wohnung alleine zu leben. Vor allem seine Zeit der Wohnungslosigkeit hatte ihn die Tiefen des Lebens gelehrt.

Seine Sichtweise spiegelt sich in diesem Zitat: "Bei der Enthospitalisierung ist nicht gefragt, ob der Mensch gesund ist - das wäre natürlich ein freudiger Nebeneffekt. Voraussetzung ist, dass wir Betroffenen mit unserem Handicap leben lernen. Dass wir nicht Objekt unserer Lebensgeschichte sind, sondern dass wir wieder Subjekt der Lebensgeschichte werden und uns dessen bewusst werden."

Wir behalten ihn in guter und ehrender Erinnerung. Mit seinen Angehörigen und dem Landesverband Psychiatrie-Erfahrener fühlen wir uns in Trauer verbunden

Birgit Görres
Geschäftsführerin

In eigener Sache: Wir ziehen um!

Am kommenden Montag, 9. März 2015 ist es soweit: Unsere Geschäftsstelle verlässt nach sieben Jahren die alten Räumlichkeiten in Bonn-Tannenbusch und zieht ins Herz von Köln!

Wir freuen uns sehr darüber, dass dieser Umzug mit der logistischen und finanziellen Unterstützung von Mitgliedern und Freunden des Dachverbands möglich wurde und wir gleichzeitig bezahlbare, moderne und zentral gelegene Räume finden konnten. Derzeit laufen die Vorbereitungen noch auf Hochtouren und stolze 160 Kartons stapeln sich mittlerweile in unseren Räumen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie um Verständnis bitten, wenn es in unseren Betriebsabläufen in der nächsten Woche zu Verzögerungen kommt –Unser kleines Team bemüht sich, den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten und wir hoffen, dass auch alle externen Kräfte wie Umzugsunternehmen, Lieferanten und die Telekom mitspielen.

Unsere neuen Kontaktdaten lauten ab dem 9. März:

Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.
Richartzstraße 12
50667 Köln
Telefon: (0221) 277 938 70
Fax: (0221) 277 938 77

 


Der Umzug wird gefördert von:

Aus den gesammelten Erfahrungen der PIELAV-Seminare, die wir seit 2013 mit unseren Projektpartnern im ganzen Bundesgebiet veranstalten und unter der aktiven Beteiligung von vielen Profis und Psychiatrie-Erfahrenen ist nun unsere erste Broschüre zum Thema "Inklusion in der Arbeitswelt" erschienen. Darin untersuchen und berichten wir, warum eine gelungene Teilhabe am Erwerbsleben für Menschen mit psychischen Erkrankungen oft die beste Medizin ist und wie Betroffene Wege finden können, eine Arbeit zu finden, die zu ihnen passt.

Mehr Informationen zur Broschüre und eine PDF-Version zum Herunterladen finden Sie [hier].

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Fazit zum BTHG

Stellungnahme und Video

Der Paritätische Gesamtverband hat am 29. Juli ein kritisches Fazit zum aktuellen Entwurf des Bundesteilhabegesetzes vorgelegt und fordert Nachbesserungen. [herunterlanden].

Außerdem äußerte sich Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen, auf YouTube in der Rubrik "Rosenbrocks Meinung" zu diesem Thema. [zum Video]

--- Save the Date ---

Fachtagung des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie

"Gemeindepsychiatrie 2.0 – Fachtagung zu Chancen und Grenzen von E-Mental-Health" am 11. 11. 2016 in Berlin

Online-Atlas

"Hilfen der Gemeindepsychiatrie"

Die vielfältigen Angebote der Mitglieder des Dachverbands Gemeindepsychiatrie wurden seit 2015 durch ein Förderprojekt der DAK recherchiert und in einem Online-Atlas unter http://dvgp.mapcms.de für Nutzerinnen und Nutzer zugänglich gemacht. Trägerorganisationen haben die Möglichkeit, ihre Angebote eintragen zu lassen oder auch selbst einzupflegen. Das Projekt wird auch in diesem Jahr fortgeführt

Terminankündigung

Tagung Bundesteilhabegesetz am 15.11.2016 [mehr]

8. Fachtagung Psychiatrie

Am 11.02. und 12.02.2016 findet in Berlin die 8. Fachtagung Psychiatrie Regionale psychiatrische Hilfesysteme und Ökonomie Anspruch trifft auf Realität - Psychosoziale Versorgung und Ökonomie statt, das vom Forum für Gesundheitswirtschaft veranstaltet wird. [Flyer] [Anmeldeformular]

TV-Tipp

"Nicht alles schlucken" ist ein Dokumentarfilm über Wirkungen und Risiken der Psychopharmaka von Jana Kalms, Piet Stolz und Sebastian Winkels.

Am Montag, 09.11. wird der Film um 22:25 erstmals in 3sat ausgestrahlt. Danach ist er in der Mediathek des Senders abrufbar.

Mehr Informationen zum Film unter nichtallesschlucken.de/film

Ratgeber

"Menschen mit seelischer Behinderung im Arbeitsleben"

http://publi.lvr.de/publi/Bilder/307-Menschen-mit-seelischer-Beh_Titelbild_2015.jpg

Tipps und Informationen für Betroffene und Arbeitgeber, Interessenvertretungen und Vorgesetzte. In der Neuauflage 2015.

Bestellung und Dowload der Broschüre auf den Seiten des LVR [hier].

Fair Media

 

Eine Kampagne des Aktionsbündis Seelische Gesundheit

Die Medien prägen maßgeblich das Bild, das sich die Öffentlichkeit von Menschen mit psychischen Erkrankungen macht. Deshalb setzt sich das Aktionsbündnis in besonderem Maße für eine vorurteilsfreie und nicht stigmatisierende Berichterstattung und Darstellung in den Medien ein. Das neue Webportal mit Handlungsempfehlungen für Medien und mehr finden Sie [hier].

- NEUERSCHEINUNG -

Die Broschüre Meine Rechte aus der UN-Behinderten-rechtskonvention ist kürzlich erschienen und ab sofort zur Bestellung und zum Download verfügbar. Sie richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen und zeigt auf, welche Bedeutung die UN-BRK für Betroffene hat. Weitere Informationen finden Sie [hier].

Warum Mitglied werden?

Sie wollen den Dachverband Gemeindepsychiatrie kennen lernen? Weitere Informationen erhalten Sie ab jetzt auf YouTube.

Jenseits der Kästchen denken

Brücken-Schlag in Dithmarschen: Erstmals Regionalbudget innerhalb der Gemeindepsychiatrie [zum Artikel]

Quelle: Eppendorfer 02/2015, Seite 6, Esther Geißlinger

Wenn Gemeindepsychiatrie - dann richtig

LVPE Rheinland-Pfalz

Im Spannungsfeld zwischen einkommensabhängiger und einkommens-unabhängiger Leistung

Unter diesem Titel findet die Fachtagung des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener Rheinland-Pfalz e.V. am 17. September 2014 in Ludwigshafen statt. [mehr]

Gedenkveranstaltung für die Opfer der Euthanasie

Der Landesverband Sozialpsychiatrie MV e.V. möchte Sie im Namen aller Veranstalter zur Gedenkveranstaltung für die Opfer der "Euthanasie" und Zwangssterilisierung in Mecklenburg-Vorpommern in der NS-Zeit am 27.01.2014 in Neustrelitz einladen. [mehr]

6. Fachtagung Psychiatrie

Jubiläum bei der Brücke Lübeck gGmbH

Brücke Lübeck gGmbH

Wir gratulieren

Vom 16.9 bis 20.9 feierte die Brücke Lübeck 40 Jahre bürgerschaftliches Engagement der Vereinigung der Freunde und Förderer psychisch Behinderter in Lübeck und Umgebung e.V. sowie 33 Jahre DIE BRÜCKE gGmbH [mehr]

Eine Information zu BRÜCKE-Radiosendungen im Offenen Kanal Lübeck, die während der Jubiläumswoche ausgestrahlt wurden, finden Sie hier zum Download.

MHE Bericht 2013

Einbindung von Mental Health Europe Mitgliedern in die nationalen Reformprogramme

Dieses Papier analysiert den Umfang und die Art der Beteiligung von MHE-Mitgliedsorganisationen an den nationalen Reformprogrammen der jeweiligen Länder. Als Ergebnis ist festzustellen, dass den bisher geringen Möglichkeiten der Wille der Mitglieder gegenübersteht in Zukunft mehr Einfluss auf die Reformprogramme in Bezug auf die Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu erreichen. (MHE Bericht 2013)

Die Bremische Bürgerschaft hat am 13.03.2013 dem Antrag von Kirsten Kappert-Gonther einstimmig zugestimmt. Damit sind die Themen:

  • Ambulantisierung
  • regionale Budgets
  • stärkere Einbeziehung der NutzerInnen

auf den Weg gebracht. [mehr]

Aus der Reihe tanzen

Pressefest des Irrtum

Einladung zum diesjährigen Pressefest des IRRTUM in der Zentralbibliothek in Bremen.

BRK-Allianz reicht Kurzbericht beim UN-Menschenrechtsrat ein