Die Homepageneugestaltung wurde von der DAK mitfinanziert. Wir danken an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung.


Seelische Gesundheit ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit!

Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer des europäischen CapacityBuilding Seminars, veranstaltet von Mental Health Europe am 10. und 11. Dezember 2015 in Brüssel. Die Referenten stellten die aktuelle Datenlage im europäischen Kontext dazu sowie erfolgreiche Ansätze zur Förderung von Recovery, Antistigma-Kampagnen sowie Nutzerbeteiligung vor.

Die Direktorin von Mental Health Europe, Maria Nyman, wurde für das international renommierte Wissenschaftsforum International Innovation interviewt.

In dem Artikel erklärt Maria Nyman den Zusammenhang zwischen psychosozialen Krankheiten und Armut, sowie die Aktivitäten von MHE um die gesundheitliche und psychosoziale Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen Europaweit aufzubauen. Zu den 80 Mitgliedsorganisation gehören seitens der Deutschen Gruppe die BPtK, der Dachverband Gemeindepsychiatrie, die DGSP und das Pfalzklinikum Klingenmünster. Zum Artikel

Newsletter von Mental Health Europe

Mental Health Europe

Wir freuen uns, Ihnen die Zusammenfassung unseres monatlichen Newsletters in deutscher Sprache zu präsentieren.

Den aktuellen Newsletter, wie auch die vorherigen Ausgaben, können Sie hier im Internet erhalten.

Dachverband Gemeindepsychiatrie in Vorstand von Mental Health Europe gewählt

Birgit Görres

Nach der Konferenz in Split fand die jährliche Mitgliederversammlung von MHE statt, in der der neue Vorstand gewählt wurde. Der Dachverband Gemeindepsychiatrie, vertreten durch seine Geschäftsführerin Birgit Görres wurde als der deutsche Vertreter der Gemeindepsychiatrie für die nächsten drei Jahre in den Vorstand von Mental Health Europe gewählt. Wir freuen uns.

Innovative Ansätze zur Stärkung

Kinder und Jugendliche psychisch kranker Eltern:

MHE ist am 04. 02. 2015 beim Runden Tisch des Europäischen Parlaments zu diesem Thema eingeladen. Die Sitzung dient dazu einen Überblick über die europäischen Politiken und Programme für diese Zielgruppe zu gewinnen. [Einladungsschreiben]

Enmesh Konferenz Ulm

Enmesh Konferenz Ulm

Bei der Europäischen wissenschaftlichen Tagung "Mental Health Care in Europe - Learning from Differences hielt Christian Zechert für den Dachverband Gemeindepsychiatrie einen Vortrag zu Nutzerempfehlungen zur Förderung von Inklusion, basierend auf einer umfangreichen Befragung deutscher Psychiatrie-Erfahrener zu Ihren "Inklusionswünschen". Diese Befragung war Teil eines vom BMG dazu in 2009 geförderten Projektes.

Auf dieser Tagung stellte der Dachverband Gemeindepsychiatrie mit einem Stand sich und seine Arbeit für den Auf- und Ausbau gemeindepsychiatrischer Netzwerke vor.

Die WHO hat in den letzten Jahren ein gesamteuropäisches Netzwerk für seelische Gesundheit geschaffen, das sich zu einem Forum für den gegenseitigen Erfahrungs- und Forschungsaustausch entwickelt hat. [mehr]

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Resilienz - Das ist die seelische Widerstandskraft des Menschen und sie gilt als Wunderwaffe im Kampf gegen stressbedingte psychische Störungen. Denn wer gelernt hat, Herausforderungen erfolgreich zu meistern, wird auch in Zukunft ähnliche Situationen besser bewältigen können. Wie sich die Förderung der Resilienz positiv auf die seelische Gesundheit des einzelnen, aber auch auf das System der Arbeitswelt und die Strukturen von Arbeitgebern auswirken kann, dazu hat das Pfalzklinikum nun im Rahmen des Projekts "Die Pfalz macht sich / dich stark" zusammen mit Menthal Health Europe ein E-Book in englischer Sprache herausgebracht. Sie können es [hier herunterladen].

Die 1948 gegründete Weltorganisation für seelische Gesundheit - World Federation for Mental Health (WFMH) hat eine Charter erarbeitet und herausgegeben mit dem Titel: "THE PEOPLE'S CHARTER FOR MENTAL HEALTH". Mental Health Europe teilt viele dieser Ausrichtungen und Ziele dieser Initiative. [mehr]

Besser Leben in Deutschland

Im Leben geht es um mehr als nackte Zahlen wie das BIP und andere Wirtschaftsdaten - Mit dem Better Life Index lässt sich das gesellschaftliche Wohlergehen in den verschiedenen Ländern anhand von elf Themenfeldern vergleichen, die von der OECD sowohl in Bezug auf die materiellen Lebensbedingungen als auch für die Lebensqualität insgesamt als äußerst wichtig identifiziert wurden. Hier finden Sie den deutschen Bericht.

OECD Gesundheitsbericht

Hohe Behandlungszahlen und demografischer Wandel stellen deutsches Gesundheitssystem vor Herausforderung

Paris/Berlin, 21 November 2013. Die Deutschen sind im OECD-Vergleich relativ gesund, lassen sich aber häufiger im Krankenhaus behandeln als die Menschen in anderen Industrieländern. Wie aus der jüngsten Ausgabe von Gesundheit auf einen Blick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervorgeht, kommen hierzulande auf tausend Einwohner 244 Krankenhausbehandlungen - der OECD-Schnitt liegt bei 156. (Zum Bericht)

Unter dem folgenden Link finden Sie die Ergebnisse der Konferenz des Europäischen Paktes für psychische Gesundheit und Wohlbefinden der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. [mehr]

In den Ländern der Europäischen Union hat es in den letzten Jahre eine breite Entwicklung weg von einem institutionellen Modell psychiatrischer Versorgung in dessen institutionellen Zentrum das psychiatrische Krankenhaus stand, gegeben. [mehr]

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Hier kann der aktuelle Newsletter von Mental Health Europe heruntergeladen werden. [pdf]

"Das Stigma zerschlagen!" Gemeinsame Presseerklärung von MHE und ILGA-Europe

Anlässlich des Weltgesundheitstags 2016 haben sich Menthal Health Europe und die Europäische Sektion der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA-Europe) zusammengeschlossen, um auf die besonderen Herausforderungen und die seelische Gesundheit von homosexuellen, bisexuelle, transgender, transsexuellen und intersexuellen Menschen aufmerksam zu machen. Die gemeinsame Pressemitteilung beider Organisationen in englischer Sprache finden Sie [hier].

Der Newsletter von Mental Healt Europe stellt sich unter anderem Akiko Hart vor, die zu Beginn des Jahres die Nachfolge von Maria Nyman als Geschäftsführerin des MHE antritt. Außerdem geht es um viele weitere personelle und gesundheitspolitische Themen und Aktionen. Lesen können Sie den Newsletter [hier].

Mental Health Europe - Stellungnahme zur Revision der ICD-10

Im Zuge der Überarbeitung der "Internationalen statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme" (ICD-10) durch die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert Mental Health Europe eine stärkere Berücksichtung der Interessen von psychisch kranken Menschen und einen Einbezug der Zivilgesellschaft. Die ins Deutsche übersetzte Stellungnahme finden Sie [hier], die englische Fassung finden Sie [hier].

Millionen Menschen sind arbeitslos aufgrund der Stigmatisierung ihrer psychischen Erkrankung. Obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention eine Diskriminierung von Arbeitnehmern aufgrund von Behinderungen verbietet, liegt nach aktuellen Zahlen von WHO und OECD die Arbeitslosigkeit bei schwer psychisch Kranken 6-7 mal höher als bei der Durchschnittsbevölkerung, bei mittelschweren Erkrankungen immerhin noch 2-3 mal höher. 

MHE hofft, dass der World Mental Health Day 2015 dazu beiträgt, ein Schlaglicht auf das Problem zu werfen und Arbeitgebern, politischen Entscheidern und der Gesamtgesellschaft klarzumachen: Politik für gleich Beschäftigungsmöglichkeiten und Anti-Diskriminierung sind eine maßgebliche Voraussetzung, damit Menschen mit psychischen Erkrankungen in Würde leben können.

Die komplette Pressemitteilung von MHE (englisch) finden Sie [hier]

Dachverband Gemeindepsychiatrie unterstützt das Bukarester Manifest von MHE

Die Mitglieder von Mental Health Europe (MHE) haben sich in Bukarest auf ein Manifest geeinigt, dass sich gegen die zunehmende Verbreitung des biologisch/neuroloischen Ansatzes in der psychiatrischen Versorgung richtet. MHE ist die führende nichtstaatliche europäischen Organisation für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Das Manifest können Sie [hier] als PDF ansehen und herunterladen.

Mental Health Europe ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich für die Förderung seelischer Gesundheit einsetzt, für die Vorbeugung bei seelischem Leiden, die Verbesserung von Hilfen sowie die Interessenvertretung und den Schutz der Menschenrechte aktueller und ehemaliger Psychiatriebetroffenen, deren Angehöriger und Helfern. [mehr]

Das Pfalzklinikum widmet sich einem Sonderbeitrag unter dem Titel "Intermediates between patients and therapists" dem Thema EX-IN und seiner Bedeutung für die psychosoziale Therapie. Erschienen ist der Artikel auf der Website des englischsprachigen Online-Journals Adjacent Goverment.

Link zum Artikel auf Adjacent Government

„Quo vadis – Sozialpsychiatrie in der Steiermark"

Thomas Pirsig

Die Jubiläumsfeier "25 Jahre pro mente Steiermark" mit der Tagung "Quo vadis - Sozialpsychiatrie in der Steiermark" fand am 1. und 2. Oktober 2014 statt. Zwei Tage lang behandelten Expertinnen und Experten in Fachvorträgen und Workshops die Anforderungen an eine moderne Sozialpsychiatrie. Die Vorträge griffen verschiedene Facetten auf. Der Fachvortag zum Thema: "Integrierte Versorgung für psychisch erkrankte Menschen - Ein Weg der Gemeindepsychiatrie in Deutschland zu einer lebensweltorientierten, bedürfnisangepassten Versorgung" wurde von Thomas Pirsig gehalten.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen Sozialkompass Europa herausgegeben. Dieser führt als interaktive Datenbank online wie offline in die vielen Facetten des sozialen Europas ein und stellt somit eine  zentrale Informationsquelle zum Vergleich der europäischen Sozialsysteme dar. Weitere Informationen können der anliegenden Pressemeldung entnommen werden bzw. unter www.sozialkompass.eu eingesehen werden.

Psychische Störungen sind das am schnellsten zunehmende Krankheitsbild. Jeder vierte EU-Bürger ist in seinem Leben mindestens einmal von einer ernsthaften psychischen Erkrankung betroffen; jährlich leiden innerhalb der EU 18,4 Mio. Menschen zwischen 18 und 65 Jahren an starken Depressionen. Das Europäische Parlament verlangt daher verstärkte Anstrengungen u.a. in der Gesundheits- und Forschungspolitik, um die psychische Gesundheit zu fördern. [mehr]

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Birgit Görres mit Thomas Pirsig

Die jährliche Fachtagung der gemeindepsychiatrischen Trägernetzwerke auf europäischer Ebene, organisiert von Mental Health Europe und Sto Koluri, Kroatien fand vom 14 - 16 Juni in Split statt. Dabei stand der Prozess der Deinstitutionalisierung im Mittelpunkt der Beiträge. Als Vertreter für den Focal Point Germany hielt Thomas Pirsig einen Vortrag über die Integrierte Versorgung. [mehr]

Das Forschungsinstitut Berlinpolis veröffentlichte unter dem Titel "Wie sozial ist Europa?" eine Studie zu einer vergleichenden Darstellung der sozialen Lage in den Mitgliedstaaten der EU. Die Studie ergab, dass es in Deutschland mehr soziale Ungerechtigkeit gibt als in den meisten anderen Mitgliedstaaten der EU. [mehr]

Die Förderung der Europäischen Bürgergesellschaft und damit einhergehend die Forderung nach besseren Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche in Europa ist ein wichtiges Anliegen der Europäischen Gemeinschaft. Die Förderung der Europäischen Bürgergesellschaft und besserer Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche in Europa werden gegenwärtig in vielen Verlautbarungen und Aktionen der EU besonders hervorgehoben. [mehr]

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Mental Health Europe - Santé Mental Europe ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO), die sich für die Förderung der seelischen Gesundheit einsetzt, für die Vorbeugung bei erkennbaren psychischen Leiden, die Verbesserung von Hilfsangeboten sowie die Interessenvertretung und den Schutz der Menschenrechte aktueller und ehemaliger Psychiatriepatienten, deren Angehöriger und Helfern. Die Förderung der Nutzerrechte ist eines ihrer zentralen Themen. [mehr]

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German Focal Point

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie ist der German Focal Point von Mental Health Europe (MHE), dem europäischen Dachverband der Gemeindepsychiatrie mit Sitz in Brüssel: www.mhe-sme.org

More harm than good DSM 5

DSM 5 and exclusively biological psychiatry must be completely rethought [mehr]

Parallelbericht der Behindertenverbände zur UN Behindertenrechtskonvention jetzt auf Englisch verfügbar. [mehr]

Die Behandlung psychischer Erkrankungen beträgt nach Forschungen der Universität Twente und der GGZ Nederland jährlich 436 Millionen Euro in der Niederlande. [mehr]

(Hindernisse zur Gerechtigkeit sind Hindernisse zur Gleichstellung)