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Fachtagung „Gemeindepsychiatrie 2.0 – Fachtagung zu Chancen und Grenzen von E-Mental-Health“

Der Einzug der digitalen Welt in die psychiatrische Versorgung am 11. November 2016 im Hotel Grenzfall, Berlin

E-Health, auch Electronic Health (englisch für die elektronische Datenverarbeitung in der Gesundheitsversorgung) ist der Oberbegriff für den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen. Die gesamte Bandbreite von Digital Health zu überschauen und hinsichtlich ihrer Möglichkeiten bewerten zu können, verlangt viel Kompetenz und Erfahrung - sowohl im medizinischen als auch technischen Bereich. Dabei greift das in der Vergangenheit geläufige Konzept der Telemedizin für den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen zu kurz, um die Vielfalt der aktuellen technischen Möglichkeiten einordnen und für eigene Interessen nutzen zu können. Die Entwicklung hat in den letzten Jahren nicht zuletzt durch das neue E-Health-Gesetz von 2015 einen auch von Experten nicht zu erwartenden Innovationsschub erfahren.

Im Rahmen von E-Mental-Health haben sich in den vergangenen zehn Jahren unterschiedliche Programmangebote und Systeme entwickelt. Die Möglichkeiten erstrecken sich von der elektronischen Patientenakte über telemonitorische Angebote (Telepsychiatrie), niedrigschwellige Interventionen mit auf Smartphones basierten digitalen Assistenten bis hin zu neuen internetbasierten Therapie- und Behandlungsangeboten, wie z.B. die Online-Chatgruppen, Online-Sprechstunde oder die Online-Therapie. Bei dieser Fachtagung werden unter anderem drei Anwendungsmodelle exemplarisch vorgestellt.

Aus Sicht der Gemeindepsychiatrie ist dabei zu prüfen, welche Anwendungsgebiete mit diesen neuen Möglichkeiten abgedeckt werden können, wo die Grenzen dieser Anwendungen liegen sollten mit dem Ziel, die Selbstbestimmung und die Autonomie für die Nutzerinnen und Nutzer als obersten Grundsatz sicherzustellen. Die Veranstaltung soll - durchaus mit kritischem Blick - einen systematischen Überblick über das Angebotsspektrum verschaffen, Chancen und Grenzen von Praxisanwendungen aufzeigen sowie mit Experten und Praktikern den Raum für einen lebendigen Erfahrungsaustausch schaffen zur besseren Einordnung und Bewertung von Angeboten des E-Mental-Health. Diese Veranstaltung ist ebenso geplant für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige.

Wir freuen uns auf Sie!

Marius Greuèl, Geschäftsführer MVZ PINEL
Thomas Pirsig, Koordinator BAG IV - Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.

Programm

Freitag, 11. November 2016

  • 10:00 Uhr Tagungsbüro/Anmeldung

11:00 Uhr

  • Begrüßung
    Dr. Thomas Floeth, Vorstand Dachverband Gemeindepsychiatrie e. V.
  • Einführung in das Thema
    Marius Greuèl, Geschäftsführer MVZ PINEL, Berlin
  • Moderation
    Thomas Pirsig, Referent Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V., Köln

11:30 Uhr Internetbasierte Interventionen in der Behandlung vonpsychischen Störungen: Überblick, Qualitätskriterien und Perspektiven

  • Dr. Iris Hauth, Präsidentin Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde & Ärztliche Direktorin und Regionalgeschäftsführerin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Weißensee

12:00 Uhr Pause

12:15 Uhr Anwendungen internetbasierter Programme

  • Depressionscoach - Anwendung bei der TK Dr. Anne Moschner, Techniker Krankenkasse, Hamburg
  • ProMind - Anwendung bei der BEK Hanne Thiart Geschäftsführerin, GET.ON Institut, Hamburg
  • MoodGYM - ein international und national evaluiertes verhaltenstherapeutisches Freeware-Selbstmanagementprogramm Prof. Dr. med. Steffi G. Riedel-Heller, Leipzig

13:45 Uhr Mittagspause

14:30 Uhr Einsatz von E-Mental-Health aus der Sicht von Experten

  • Einsatz von E-Mental-Health aus fachärztlicher Sicht N.N.
  • Einsatz von E-Mental-Health aus Sicht der Gemeindepsychiatrie Dr. Thomas Floeth, Vorstand Dachverband Gemeindepsychiatrie e. V.
  • Einsatz von E-Mental-Health aus Sicht der Psychiatrie-Erfahrenen N.N.

16:00 Uhr Chancen und Grenzen von E-Mental-Health unter dem Gesichtspunkt von sektoren- und berufsgruppenübergreifender Kooperationen

  • Podiums- und Plenumsdiskussion

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung


 

 

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