Kleine Held(Innen) in Not³ in Dortmund vom 28. bis 29. Januar 2010

Frau Godel-Erhart

Petra Godel-Erhart vom Vorstand des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie begrüßte die über 300 Teilnehmer, die trotz widriger Wetterbedingungen aus der ganzen Bundesrepublik nach Dortmund gekommen waren. Bei dieser Tagung waren zum ersten Mal die Hälfte der Teilnehmer aus dem Bereich Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychotherapie.
Wieder einmal konnten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe und der Psychiatrie über Best Practise Modelle informieren und angeregt in den Seminaren, Workshops und natürlich in Pausen über verbesserte Formen der Zusammenarbeit diskutieren.

Frau Gebhardt

Heike Gebhardt, Mitglied des Deutschen Landtages in NRW, betonte in Ihrem Grußwort die Wichtigkeit der weiteren Vernetzung der Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern. Besonders lag ihr die schwierige Situation in der Folge selbst psychisch erkrankter Jugendlicher am Herzen. [mehr]

Frau Jörder

Birgit Jörder von der Stadt Dortmund begrüßte die Teilnehmer und schilderte ihnen die Geschichte und wichtige Funktion der Tagungsstätte für diesen Dortmunder Stadtteil.
In Dortmund gibt es auch ein Kinderprojekt, über das uns die Psychiatriekoordinatorin Ulrike Sundermann freundlicherweise Informationen zur Verfügung gestellt hat. [mehr]

Herr Pirsig

Thomas Pirsig verlas das Grußwort von der Europäischen Angehörigenorganisation EUFAMI mit der aktuellen Deklaration von Vilnius

Herr Polutta

Andreas Polutta von der Universität Bielefeld stellte die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zu Kinderschutz aus Kindessicht vor. [Vortrag und Manuskript]

Herr Klein-Hessling

Dr. Johannes Klein-Heßling, Bundespsychotherapeutenkammer, Berlin
Erkennung, Beratung, Therapieformen und Netzwerkbildung: Beitrag der Psychotherapeuten [mehr]

Herr Scholten

Bernhard Scholten, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, Mainz
Finanzierungsmodelle an der Schnittstelle von Jugend-, Gesundheits- und Eingliederungshilfe [mehr]

Workshops

Workshop 1

Frau Dr. Bodden-Heidrich

Dr. Ruth Bodden-Heidrich, Universität Düsseldorf
Kinderwunsch und psychische Störung

Workshop 2

Prof. Bauer und sein Team

Prof. Dr. Ulrich Bauer (mit seinem Team), Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Bielefeld
Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Interventionskonzeptes zur primären Prävention von psychischen Störungen bei Kindern psychisch erkrankter Eltern [mehr]

Workshop 3

Herr Dreiner mit Frau Holz

Elisabeth Holz, Kreisjugendamt Rhein-Sieg Kreis, Siegburg [mehr]
Thomas Dreiner, SPZ Eitorf [mehr]
Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme

Workshop 4

Frau Sielaff und Frau Miels-Feireira

Gyöngyver Sielaff, Beratungsstelle Seelennot, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg
Gudrun Miels-Feireira, Genesungsbegleiterin, Hamburg
Helfen ein Gegenüber zu sein? Psychisch erkrankte Mütter unterstützen psychisch erkrankte Mütter [mehr]

Workshop 5

Frau Bornemann-Sörgel

Barbara Bornemann-Sörgel, Stiftung Waisenhaus, Frankfurt am Main
Aufbau eines präventiven sozialen Netzwerkes [mehr]

Workshop 6

Frau Block und Frau Freistritzer

Marita Block, Qualitätsgemeinschaft Erziehungshilfe, Jugend- und Familienreferentin, Paritätischer Hamburg;
Martina Freistritzer, Alida Schmidt Stiftung, Hamburg
Möglichkeiten der Erziehungshilfe bei der Betreuung von Eltern mit Säuglingen/Kleinkindern im Ambulanten Bereich [mehr]

Workshop 7

Herr Klein-Hessling

Dr. Johannes Klein-Heßling, Bundestherapeutenkammer, Berlin
Aufgaben und Leistungen von Psychotherapeuten, siehe Vortrag [mehr]

Workshop 8

Frau Görres

Birgit Görres, Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V., Bonn
Zielgruppe Jugend - Erfahrungsaustausch über Aufbau und Begleitung von (Peer) Gruppen für Kinder und Geschwister (ab 13 Jahren)

Frau WilhelmTagungssaalAtmosphäreFrau Wilhelm

Die Kabarettistin Annette Wilhelm begeisterte am Abend die Tagungsteilnehmer mit Ausschnitten aus ihren Programmen.

Workshop 9

Frau Christiansen

Hanna Christiansen, Dipl. Psych., Projekt Sonne, Uni-Marburg
Präventive Interventionen für Familien mit psychischen Erkrankunge [mehr]

Workshop 10

Frau Sielaff und Frau Miels-Feireira

Gyöngyver Sielaff, Beratungsstelle Seelennot, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg
Gudrun Miels-Feireira, Genesungsbegleiterin, Hamburg
"Eigene Wege - darf das sein?" Lebensthemen, Lebenskonzepte heute erwachsener Kinder psychisch kranker Eltern; siehe Workshop 4

Workshop 11

Herr Geis

Artur Geis, Projekt "Ich bin wichtig", Katholische Jugendfürsorge Augsburg, Günzburg
Erarbeitung eines individuellen Verhaltensplans mit Kindern und Jugendlichen für Krisenzeiten [Verhaltensplan], [Workshop Teil 1], [Workshop Teil 2]

Workshop 12

Herr Merz

Thomas Merz, Dipl. Psych., Marburg
Vernetzung vor Ort - Netzwerke psychotherapeutischer Praxen und Beratungsstellen

Workshop 13

Frau Wolfsdorf

Karin Wolfsdorf, Eulenburg e.V., Bonn
"Meine Eltern sind anders" - Erste Erfahrungen mit einem Gruppenangebot für Kinder psychisch kranker Eltern [mehr]

Workshop 14

Frau Dr. Kintzel

Dr. Kathrin Kintzel, Havelland-Kliniken, Nauen
Betreuung von Kindern während der stationären Behandlung eines Elternteils [mehr]

Workshop 15

Christina Quartz, Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V., Saarbrücken
Eltern geraten in seelische Notlagen - Was ist hilfreich und was ist bedrohlich? [mehr]

Workshop 16

Frau Deetjen und Frau Stöcking

Claudia Deetjen, Kathrin Stöcking, Einzelfallhilfe e.V., Berlin
Hilfe zur Selbsthilfe - Projekt Sunny Side Up [mehr]

Abschluss

Herr Lenz

Prof. Dr. Albert Lenz, Katholische Fachhochschule Paderborn
Prävention braucht Netzwerke - Kooperation als Voraussetzung für wirksame Hilfen [mehr]

Frau Görres

Birgit Görres, Geschäftsführerin des Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. Bonn,
betonte in ihrem Ausblick die weitere Notwendigkeit interdisziplinären Austausches im Rahmen von Tagungen sowie in regionalen Netzwerken. Der Dachverband Gemeindepsychiatrie wird sich auch weiterhin für Vernetzung der Hilfen und Öffentlichkeit zu Best-Practise-Modellen engagieren. Die Erstellung eines Finanzierungshandbuches dazu sowie weiterer Materialien ist geplant.

Nach oben

Suche

April
Lösungsorientierte Beratung
Gerontopsychiatrie
Teams erfolgreich steuern

Mai
EX-IN Experienced Involvement - Basiskurs
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Behandlung mit Psychopharmaka
Trauma - und was nun?
Vom Hilfeplangespräch zur Präsentation des IHP (LVR) in der Hilfeplankonferenz
Migrantinnen und Migranten in der gemeindepsychiatrischen Arbeit
Gestern noch Kollege, heute Vorgesetzter
Betreuung psychisch kranker Straftäter

Juni
Doppeldiagnose Psychose und Sucht
Rechtsfragen in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen - Aufbauseminar
Krisenintervention bei schizophrenen und affektiven Psychosen