Stiftung für Soziale Psychiatrie - Die Stiftung der DGSP

Unter dem Motto „Seelische Gesundheit stiften“ wurde am 05. Mai 2007, dem Europäischen Tag der Gleichstellung behinderter Menschen, die Stiftung für Soziale Psychiatrie der DGSP offiziell gegründet.
Dem Stiftungsbeirat gehören an:

Vorsitzender der Stiftung:

  • Friedrich Walburg, geboren 1953, Dipl.-Psychologe, Abteilungsleiter »Dienste für Seelische Gesundheit« der EVA (Evangelische Gesellschaft) Stuttgart, seit 1975 Mitglied der DGSP, seit 2000 Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der DGSP

Stiftungsbeiräte:

  • Annelies Arms, geboren 1957, Erzieherin mit Sozialpsychiatrischer Zusatzausbildung, Leiterin eines sozialpsychiatrischen Wohnheims im Kreis Rotenburg / Wümme in Niedersachsen. Seit 1988 Mitglied der DGSP, seit 2006 Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der DGSP
  • Irmela Boden, Studienrätin, Heilpraktikerin, Tanztherapeutin, Traditionelle Chinesische Medizin, Heilmassagen (TUINA), Gestalttherapie (Psychotherapie)
  • Bettina Scholtz, geboren 1951, Dipl.-Psychologin in der psychiatrischen Ambulanz Groß-Gerau bei Vitos Riedstadt, Vorstand eines gemn. Trägervereins, seit Januar 1976 in der DGSP, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der DGSP
  • Ingo Ulzhoefer, geboren 1977, einige Semester Studium der Informatik und BWL, mit 23 Jahren schwere psychische Erkrankung, nach jahrelanger Leidenszeit seit 2007 beginnender und bis heute fortdauernder Recoveryprozess. Ausbildung zum Genesungsbegleiter, Ausbildung zum zertifizierten EX-IN-Trainer, Referent zu sozialpsychiatrischen Themen aus der Erfahrenenperspektive, Moderator von Psychoseseminaren und Workshops


Geschäftsführung der Stiftung:

  • Christian Nieraese, geboren 1944, Dipl.-Sozialarbeiter, langjähriger Leiter von Jugend- bzw. psychiatrischen Einrichtungen, ab 1986 Psychiatriekoordinator in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg, seit 2008 im Ruhestand. Seit 1971 in der DGSP, zeitweise im Geschäftsführenden, viele Jahre im Erweiterten Vorstand
  • Prof. Dr. Thomas Bock, geboren 1954, Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut, Leiter der Sozialpsychiatrischen Ambulanz am UKE Hamburg, Mitglied der DGSP seit 1975, Autor von Büchern wie »Bipolare Störung – Manie und Depression verstehen und behandeln«, »Die Bettelkönigin«, »Basiswissen - Umgang mit psychotischen Patienten«, »Handwerksbuch Psychiatrie« u. a.
  • Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, geboren 1933, Psychiater und Soziologe, 1980 bis 1996 Leitender Arzt der Psychiatrischen Klinik Gütersloh, Psychiatrischer Lehrstuhl an der Universität Witten-Herdecke, seither Rentner. Gründungsmitglied der DGSP, Autor von Büchern wie »Bürger und Irre«, »Irren ist menschlich«, »Freispruch der Familie«,  »Daheim statt Heim – Leben und Sterben wo ich hingehöre«, »Der gute Arzt« u. v. a.
  • Andreas Knuf, geboren 1966, Dipl.-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, in eigener Praxis als Psychotherapeut niedergelassen, arbeitet daneben für die Schweizer Stiftung Pro Mente Sana sowie in der Fort- und Weiterbildung, Co-Autor von Büchern wie »Erfahrungen mit Borderline« und »Selbstbefähigung fördern« u. a.
  • Dr. Charlotte Köttgen, geboren 1941, Psychiaterin, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie/- psychotherapie in Hamburg, seit 1984 im Landesjugendamt. Leiterin eines Jugendpsychiatrischen Dienstes, zuständig für Grundsatzaufgaben und Beratung für Kinder in den Hilfen zur Erziehung. Seit 2003 im Ruhestand, Mitglied der DGSP kurz nach der Gründung, Herausgeberin von Büchern wie »Wenn alle Stricke reißen« und »Ausgegrenzt und mittendrin - Jugendliche zwischen Erziehung, Therapie und Strafe« u. a.
  • Margret Osterfeld, geboren 1950, Psychiaterin mit Psychiatrie-Erfahrung, Mitglied der DGSP seit 2003, Mitglied im Erweiterten Vorstand der DGSP, Co-Autorin des Ratgebers »Umgang mit Psychopharmaka«, Co-Autorin des Buches »Selbstbefähigung fördern«
  • Gisela Petersen, geboren 1943, Studium zur Dipl.-Kauffrau, berufstätig in der Erwachsenenbildung in Darmstadt. Seit Gründung des Psychiatrischen Notdienstes Darmstadt e. V. 2002 im Vorstand des Dienstes, Vorsitzende des Vorstandes des Ortsverbandes der Angehörigen Psychisch Kranker Darmstadt e. V. seit 2004
  • Hilde Schädle-Deininger, geboren 1947, Fachkrankenschwester für Psychiatrie, Lehrerin für Pflegeberufe, Dipl.-Pflegewirtin. Derzeit: Bildungseinrichtungen der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main, Aus-, Fort- und Weiterbildung und Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Franfurt/Main, Gründungsmitglied der DGSP, Co-Autorin von Büchern wie »Die Psychiatrie-Enquete kurzgefasst« und »Fachpflege Psychiatrie« u. a.

Schirmherr der Stiftung ist Bürgermeister a. D. von Bremen, Dr. Henning Scherf
Als Stiftungspaten wurden gewonnen: Der Kölner Kabarettist Jürgen Becker sowie der Kölner Schriftsteller Günter Wallfraff

 



Das erfolgreiche Engagement für die Weiterentwicklung der sozialpsychiatrischen Behandlung und Betreuung der Betroffenen braucht eine solide finanzielle Basis. Mit der Gründung der Stiftung für Soziale Psychiatrie hat die DGSP hierfür einen wichtigen Grundstein gelegt.

Im Mittelpunkt der Stiftung steht insbesondere das Engagement für innovative und nachhaltige Modelle sozialpsychiatrischer Betreuung und Behandlung psychisch kranker Menschen. Dies soll durch die finanzielle Unterstützung von Modellprojekten, bürgerschaftlichen Initiativen, Forschungsarbeiten oder Bildungsangeboten geschehen, die wichtige Aspekte psychischer Erkrankung berücksichtigen. Förderfähig sind Vorhaben, die Menschen mit psychischen Erkrankungen auf gleicher Augenhöhe begegnen, sie in ihrem Selbstbestimmungsrecht stärken und auf die Erhaltung ihrer Menschenwürde und Verbesserung ihrer Lebensqualität hinwirken.

Die Unterstützung der Stiftung ist auf vielfältige Weise möglich. Sie sind herzlich eingeladen

  • das Stiftungskapital durch eine Zustiftung zu erhöhen,
  • den Stiftungszweck durch eine zweckgebundene Spende zu fördern,
  • anlässlich eines Geburtstages oder Firmenjubiläums Spenden für die Stiftung zu sammeln,
  • einen Dauerauftrag zugunsten der Stiftung für Soziale Psychiatrie einzurichten,
  • die Stiftung in Ihrem Testament zu bedenken,
  • oder Ihrer Familie, Ihren Freunden und Kollegen von unserer Stiftung zu erzählen.

Die Stiftung für Soziale Psychiatrie ist gemeinnützig. Zustiftung und Zuwendungen können steuerlich abgesetzt werden. Beträge in jeder Größe sind willkommen.

Das Stiftungskonto:

Bank für Sozialwirtschaft
Konto-Nummer: 7234 706
Bankleitzahl: 370 205 00

Nähere Informationen erhalten Sie über:

Stiftung für Soziale Psychiatrie c/o DGSP e.V.
Richard Suhre
Zeltinger Str. 9
50969 Köln
Tel.: 0221 - 51 10 02
E-Mail: dgsp@netcologne.de


Hier geht es zur Website der Stiftung [Link]

Suche

Derzeit befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Komm, wir gehen stiften!

Bericht von Gudrun Uebele vom ersten Treffen des erweiterten Stiftungsbeirats der »Stiftung für Soziale Psychiatrie« in Hamburg. Hier können Sie den Artikel downloaden. [Zur PDF]