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Wie Stress wirkt und wie man ihn in den Griff bekommt

Als unser Vorfahr einst durch die Wälder streifte, musste er immer auf der Hut sein. Hinter jedem Busch konnte eine Gefahr lauern. Aber er war gewappnet. Die Natur hatte ihn mit einem System ausgestattet, das ihm alle für Flucht und Kampf notwendigen Ressourcen innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stellte: dem Stress-System.
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"Ritzen" gegen den Stress

Um aufzuklären und zu informieren, lud ViaAltona jüngst zu einer Fachveranstaltung zum Thema Borderline ein – und präsentierte im Altonaer Rathaus die Ausstellung "Tagebuch borderline – borderland" mit Grafiken der Betroffenen Martina Schwarz. Eine beeindruckende Einführung gab außerdem Prof. Dr. Ulrich Sachsse aus Göttingen. [ mehr ]

Der Umgang mit Diagnosen

Die Psychiatrie ist als medizinische Disziplin in einer Zeit entstanden, in der ein naturwissenschaftlicher Zugang zum Phänomen Krankheit bestand. Es galt zunächst, seelische Erkrankungen zu kategorisieren, Ursachen zu finden und Verläufe zu beschreiben. Die zur Verfügung stehenden Methoden waren aber zunächst beschränkt, sodass vieles auf Vermutungen basierte – die dennoch nicht selten als Tatsachen gehandelt wurden. Der Kranke und sein subjektives Erleben fanden wenig Interesse, weil viele Erkrankungen als ererbt galten oder auf Abbauprozesse urückgeführt wurden. Die therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten waren entsprechend begrenzt. Aus dieser Perspektive verschwand der Mensch hinter der Diagnose und wurde zum Melancholiker, Schizophrenen, Paranoiker oder Querulanten. [ mehr ]

Hauptsache, es macht Sinn

Die Krankheit ist die eine Seite der Medaille. Sie kann so und so behandelt werden – in der Regel immer besser. Meist weniger beachtet wird ein Aspekt, der die Krankheit ungeachtet der Behandlungsansätze wesentlich beeinflussen kann: Das Konzept, die Vorstellung davon, wie und warum es zu der Krankheit gekommen ist und was dahinter steckt. Ein Fall für die Kongressreihe "Die subjektive Seite der Schizophrenie", zu der die Universitätspsychiatrie Hamburg-Eppendorf unter federführender Organisation von Prof. Michael Krausz bereits zum 7. Mal in das Universitätshauptgebäude einlud. [ mehr ]

Religiöses Erleben in der Psychose

Ein wenig scheinen sie ein Tabuthema zu sein: Psychosen, die von religiösen Vorstellungen geprägt sind. In der Fachliteratur werden zwar die entsprechenden Fälle geschildert, aber eine Auseinandersetzung mit den möglichen Hintergründen, dem Entstehen der Störung, dem Denken und Fühlen der Patienten findet so gut wie gar nicht statt, obwohl diese Erscheinungen recht häufig sind. Eine Ausnahme bei der Auseinandersetzung mit dieser Problematik bildet Pastor Dr. Ronald Mundhenk, Seelsorger in der Klinik Heiligenhafen der psychatrium GRUPPE. [ mehr ]

Depression meist Streß-bedingt

Ältere Patienten mit Depression gehen typischerweise nicht wegen psychischer Probleme, sondern wegen körperlicher Beschwerden zum Hausarzt. Sie geben meist an, keinen Appetit mehr zu haben, abgenommen zu haben oder nicht schlafen zu können. Mehr in der Deutschen Ärztezeitung.