Symposium 2008 in Berlin
Beim 4. Symposium im Berliner Roten Rathaus zogen der BKK Bundesverband und der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK) Zwischenbilanz ihres gemeinsamen Beratungsangebotes: die Selbsthilfeorganisation und die Betriebskrankenkasse schulen und beraten gemeinsam Betriebe im Umgang mit psychisch Kranken. Erstmals konnte auch der Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) als Mitveranstalter des Symposiums gewonnen werden.
Stimmen:
Dr. Hildegard Demmer, Stellvertreterin des Vorstandes des BKK Bundesverbandes:
- "Nahezu jeder zehnte Krankheitstag entfällt auf psychische Erkrankungen; sie sind mittlerweile die vierthäufigste Diagnose bei Krankschreibungen"
- "Psychisch bedingte Erkrankungsfälle dauern sehr lange - durchschnittlich 31 Tage"
- "Um so wichtiger werden Strategien zur Vermeidung psychischer Erkrankungen und die möglichst rasche Integration der betroffenen Personen ins gesellschaftliche und berufliche Leben."
Norbert Breutmann, Leiter Arbeitswissenschaft beim Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände:
- "Benötigt wird professionelle und auf die jeweiligen betrieblichen Belange zugeschnittene Unterstützung."
- "Der erste Schritt ist jedoch, Menschen in Unternehmen, die Personalverantwortung tragen, umfassend zu informieren und für Verhaltensauffälligkeiten zu sensibilisieren."
Gudrun Schliebener, Vorsitzende des BApK:
- "Arbeit ermöglicht Menschen mit psychischen Problemen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ist somit ein wesentlicher Faktor für Stabilisierung und Lebensqualität."
- "Präventiv zu wirken und durch Information und Begegnung zur Enttabuisierung psychischer Störungen beizutragen, war von jeher originäres Anliegen der Familien-Selbsthilfe Psychiatrie"
- BKK Bundesverband
- Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber (BDA)
- Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK)
Familien Selbsthilfe Psychiatrie
Norbert Breutmann
Leiter Arbeitswissenschaft beim Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

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