» Wie kann Kommunikation gelingen?
Für hilfreiche Kommunikation gibt es selbstverständlich kein Patentrezept. Das starre Halten an Kommunikationsregeln und -techniken wird den Gesprächen die Spontaneität und persönliche Note nehmen. Konflikte gehören zur Auseinandersetzung und zum Aushandeln der jeweiligen Standorte dazu – die Frage ist nur, ob die Konflikte hilfreich sind, Lösungen zu finden.
Dennoch kann das Beachten einiger Tipps die Kommunikation verbessern.
Grundregeln der Kommunikation:
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» » Typische Kommunikationssituationen
Nach Hinsch und Pfingsten (1998) können fast alle sozialen Situationen drei verschieden Typen zugeordnet werden. Die Autoren vermitteln in ihrem Trainingsprogramm sozialer Kompetenzen Techniken und Verhaltensweisen, die in den jeweiligen Situationen angewendet werden können. Bei den drei verschiedenen Typen handelt es sich um:
- Recht durchsetzen;
- Beziehungen klären;
- um Sympathie werben.
Die meisten Situationen, in denen Sie sich in Kommunikation mit Ihrem Familienmitglied befinden, gehören zum TypBeziehungen klären. Dennoch möchte ich zum besseren Verständnis alle drei Typen vorstellen.
- Recht durchsetzen
Bei diesen Situationen ist das Ich im Recht und versucht, berechtigte Forderungen beim Gegenüber zu stellen und diese auch durchzusetzen. Zu diesem Typ zählen beispielsweise Situationen, in denen Sie eine Ware aufgrund eines Fabrikationsfehlers reklamieren möchten. Das Abweisen eines Vertreters an der Wohnungstür oder das Umsehen in einem Geschäft mi der Bitte um Beratung, ohne etwas zu erwerben werden ebenfalls in diese Gruppe gerechnet. Im Kontakt mit Ihrem Angehörigen wäre das beispielsweise eine Situation, in der Sie am nächsten Morgen früh zu Ihrer Arbeit müssen, das Familienmitglied jedoch bis 2.00 Uhr morgens in übermäßiger Lautstärke Musik hört. - Beziehungen klären
Zu diesem Typ werden alle Situationen gerechnet, in denen zwei gleichberechtigte Partner unterschiedliche Interessen miteinander aushandeln müssen. Das trifft auf Partnerschaften wie auf Eltern-erwachsenes Kind-Beziehungen zu, aber selbstverständlich auch auf Freundschaften und manchen Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten. Beispielweise muss ein Ehepaar verhandeln, wie die gemeinsame Abendgestaltung aussehen soll – trotz unterschiedlicher Interessen. Des Weiteren zählt zu diesem Typ das Mitteilen von unangenehmen Empfindungen, wenn Verhaltensweisen des anderen als störend erlebt werden. Auch das Ansprechen und Klären von Konflikten gehört in diese Kategorie.
Im Kontakt mit Ihrem Angehörigen wären das beispielsweise Situationen, in denen Sie Ihre Enttäuschung oder Ihren Ärger über nicht eingehaltene Absprachen zum Ausdruck bringen. Aber auch Situationen, in denen Sie möglicherweise andere Vorstellungen von der medikamentösen Behandlung haben als Ihr Familienmitglied und dies miteinander besprechen wollen, werden zu diesem Typ gezählt. Das gemeinsame Erstellen eines Krisenplans zum Umgang mit weiteren Rückfällen gehört ebenfalls in diese Kategorie. - Um Sympathie werben
Dieser Typ umfasst zwei Arten von Situationen. Zum einen handelt es sich hier um Kontaktaufnahmesituationen. Dazu gehört der Versuch, jemanden kennenzulernen, ein kleines unverbindliches Gespräch mit einer Verkäuferin oder auch die Bitte an einen Passanten, Geld zu wechseln. Zu diesem Typ gerechnet werden aber auch Situationen, in denen Sie einen Fehler begangen haben und dessen Folgen lindern möchten. Beispielsweise haben Sie Ihr Auto falsch geparkt und versuchen bei einer Politesse darum zu werben, dass Ihre Strafe etwas milder ausfällt.
Das Gemeinsame all dieser Situationen ist das Ziel, den anderen, der grundsätzlich erst mal im Recht ist, dazu zu bewegen, sein Recht aufzugeben und stattdessen die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen.
Im Kontakt mit Ihrem Angehörigen würde folgende beispielhafte Situationen zu diesem Typ gerechnet werden. Das erkrankte Familienmitglied hat sich zurückgezogen, sie möchten ihn jedoch um Unterstützung bei einer Ihrer Aufgaben überreden.
Die größte Schwierigkeit sowie daraus erwachsende Missverständnisse bestehen darin, zwischen Situationen zu unterscheiden, die zum Typ "Beziehung klären" oder zum Typ "Recht durchsetzen" gehören. In Beziehungen führt es immer wieder zu Konflikten, wenn einer der Meinung ist, sein Recht gegenüber einem anderen durchsetzen zu müssen, der sich jedoch ebenfalls im Recht wähnt und statt Lösungen zu erarbeiten sich beide darin verstricken, die eigene Position zu vertreten und nicht von dieser abzuweichen.
Verständnis für die Sichtweise und Haltung des anderen kann da manchmal wahre Wunder bewirken.
» » Hilfreiche Kommunikationstechniken
Unabhängig von der Kommunikationssituation gibt es bestimmte Kommunikationstechniken, die Missverständnissen vorbeugen und zur Klärung von Positionen und Anliegen beitragen. Es empfiehlt sich, diese in Rollenspielen – möglicherweise im Rahmen einer Angehörigengruppe – ruhig einmal bewusst zu üben.
Aktives Zuhören
Ziel dieser Technik ist, dass der andere sich verstanden fühlt, Sie als Angehöriger aber auch Gelegenheit bekommen, nachzufragen. Diese Methode ist hilfreich, um für einen kurzen Moment „in die Haut des anderen zu schlüpfen“ und „die Welt mit seinen Augen zu sehen“. Gleichzeitig verringert aktives Zuhören das manchmal sehr hohe Tempo in Gesprächen. Sie müssen nicht unmittelbar auf etwas reagieren oder sich rechtfertigen, sondern können erst mal versuchen, die Position des anderen zu verstehen.
Zum aktiven Zuhören gehört Blickkontakt, so dass Ihr Gegenüber weiß, dass er Ihre volle Aufmerksamkeit hat. Signalisieren Sie über Nicken, Ein-Wort-Rückmeldungen ("Mhm", "Aha" ...), dass Sie ihm folgen. Bringen Sie keine neuen Themen in das Gespräch, sondern bleiben Sie durch leichtes Nachfragen bei dem, was Ihnen der andere mitteilen möchte. Versuchen Sie, den anderen nicht zu unterbrechen.
Wichtig ist auch, dass Ihre eigene Meinung für kurze Zeit hintanstellen und über die Äußerungen und Erzählungen des Gegenübers keine Werturteile („Das ist ja totaler Käse!“) oder offene Kritik äußern. Manchmal kann es hilfreich sein, das gerade Gesagte kurz zusammenzufassen („Habe ich es richtig verstanden, dass Du denkst, ich hätte unsere Verabredung absichtlich verpasst?“).
Übung für die Selbsthilfegruppe: Lassen Sie Ihr Gegenüber ca. 5 Minuten von seinem heutigen Tagesablauf berichten. Versuchen Sie die oben beschriebenen Techniken bewusst anzuwenden. Besprechen Sie anschließend, wie es Ihnen und wie es dem Gegenüber ergangen ist. |
Ich-Botschaften
Häufig werden Sätze mit „Du musst heute unbedingt ...“ begonnen. Eine Folge kann sein, dass der andere sich unverstanden und bevormundet fühlt. Meist fordern solche Sätze zu Widerspruch heraus, da der andere erst mal die eigene Sichtweise darstellen möchte. Da es ja nicht möglich ist, einen anderen Menschen zu ändern, ist es in der Kommunikation wesentlich günstiger von sich selbst zu sprechen. Eigene Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche sollten konkret und direkt angesprochen werden. Für Ich-Botschaften gibt es einige Faustregeln, wie diese formuliert werden sollten:
- Der Satz sollte mit "Ich" beginnen. Beschreiben Sie das Gefühl, das bei Ihnen momentan vorherrscht, z.B.: "Ich bin enttäuscht / verärgert / traurig / erleichtert / besorgt / ..."
- Beschreiben Sie konkret das Verhalten des anderen oder ein Ereignis, das dieses Gefühl bei Ihnen ausgelöst hat: "... weil du heute bei zu unserem gemeinsamen Termin bei deiner Nervenärztin nicht erschienen bist."
- Vermeiden Sie Verallgemeinerungen wie "immer", "nie", ständig", "mal wieder" ...
- Vermeiden Sie globale Beschuldigungen wie "Du hast mal wieder ...", "Auf dich ist kein Verlass!"
- Beschreiben Sie den Wunsch, die Bitte oder einen Verbesserungsvorschlag für die Zukunft: ""Ruf mich das nächste Mal bitte an, wenn Du nicht kommst." Oder: "Informiere mich doch nächstes Mal bitte rechtzeitig, dann kann ich in der Zeit etwas anderes erledigen."
Sie müssen diese Formulierungen nicht unbedingt verwenden – auch wenn es so am Anfang zunächst leichter ist. Wenn sie geübter sind, ist es günstiger, Ihren eigenen Stil mit einfließen zu lassen, damit es nicht zu schematisch klingt.
Übung für die Selbsthilfegruppe: Sammeln Sie Ereignisse oder Verhaltensweisen, über die Sie sich a) geärgert und b) gefreut haben. Versuchen Sie verschiedene Sätze zu formulieren, wie Sie dies dem anderen sagen könnten. |
Es ist immer empfehlenswert, neue Verhaltensweisen erst einmal mit jemandem zu üben, um selbst darin Sicherheit zu entwickeln. Vergessen Sie aber nicht, auch darauf zu blicken, wo Sie mit Ihren alten Verhaltensweisen und Kommunikationsmethoden zufrieden sind und was eigentlich gar nicht verändert werden sollte!
Ausdrücken von Gefühlen – positiven wie negativen
Im Miteinander von Menschen kommt dem Ausdruck von Gefühlen eine besondere Bedeutung zu. Die meisten Menschen orientieren sich an den Reaktionen ihrer Mitmenschen, um Hinweise oder Leitlinien für das eigene Verhalten daraus abzuleiten. Gleichzeitig werden Gefühle im alltäglichen Miteinander häufig „unter den Teppich gekehrt“. Bei positiven Gefühlen wird oft angenommen, der andere wüsste das ja alles, sodass die positiven Gefühle dem anderen gar nicht mitgeteilt werden. Bei negativen Gefühlen kommt es manchmal zu Scham und Angst. Manche Menschen schlucken negative Gefühle runter, um einen Konflikt zu vermeiden oder weil sie um die Beziehung zu den Mitmenschen fürchten. Das kann dazu führen, dass sich viele negative Gefühle ansammeln – irgendwann reicht dann ein kleiner Auslöser aus, der das Fass zum Überlaufen bringt. Die aufgestauten Gefühle brechen unkontrolliert heraus, manchmal eskaliert die Situation sogar. In diesen Situationen tendieren meist beide Seiten dazu, den anderen abzuwerten, ein konstruktiver Umgang ist aufgrund der gegenseitigen Anspannung fast unmöglich.
Häufig kommt es allerdings auch vor, dass Menschen sich nur noch die Dinge mitteilen, die sie momentan an dem anderen stören – der Blick für das, was gut läuft, geht verloren. Das Miteinander scheint nur noch aus Problemen und Schwierigkeiten zu bestehen. Damit dieser Eindruck nicht entsteht, sollte grob gesagt das Verhältnis zwischen Wertschätzung und Kritik 7 : 1 betragen! Sprechen Sie deutlich an, was Ihnen gefällt und was Sie am anderen mögen.
Wenn jemand sich sicher ist, dass Sie ihn als Menschen generell so annehmen, wie er ist, fällt es viel leichter, Kritik zu einzelnen Verhaltensweisen anzuhören, anzunehmen und das Verhalten dann vielleicht auch zu ändern. |
Das Äußern negativer Gefühle kann wichtig sein, um Missstände zu besprechen und Veränderungen herbeizuführen. Aber auch beim Ausdruck negativer Gefühle ist auf die Formulierung von Ich-Botschaften zu achten:
- Ihre Gefühle sollten direkt angesprochen werden und sich auf konkretes Verhalten des anderen, nicht auf die Person als Ganzes, beziehen.
- Sprechen Sie auch Ihre negativen Gefühle, wie Wut, Ärger, Enttäuschung, Hilflosigkeit, direkt an. Vermeiden Sie Befehle, aggressive Äußerungen, Drohungen oder Vorwürfe.
- Achten Sie auf Ihre Mimik, Gestik und Körperhaltung. Versuchen Sie, mit Worten das Gleiche zu sagen, wie durch Ihre Körperhaltung.
Kritik und Bevormundung bringen Ihr Gegenüber ebenfalls unter Druck und können das beiderseitige Stressniveau erhöhen. Versuchen Sie Kompromissbereitschaft zu signalisieren, wo es Ihnen möglich ist, aber auch auf klaren Absprachen zu bestehen, wo es Ihnen wichtig ist.
Vermeiden Sie es, in eine Problemtrance zu geraten. Versuchen Sie, im Laufe des Gespräches vor allem über verschiedene Lösungen ins Gespräch zu kommen. Es ist wenig hilfreich, den anderen zu schonen und zu unterfordern. Ebenso ist es wenig hilfreich am anderen zu „rütteln“ und ihn zu überfordern!
» » Problemlösetraining
Bei Diskussionen, Konflikten oder der Auseinandersetzung kommt es immer wieder vor, dass es „stundenlang“ darum geht, wer sich wie verhalten hat, etwas falsch gemacht hat, etwas missverstanden hat, usw. Das führt dazu, dass die Probleme zwar offen angesprochen werden, die Gesprächspartner aber anschließend nicht wissen, was jetzt anders werden sollte oder wie man einer solchen Auseinandersetzung in Zukunft vorbeugen könnte.
Manchmal bleibt man auch nicht nur bei einem Problem, sondern teilt dem anderen mit, was schon „die letzten 20 Jahre“ schief läuft. Nach solchen Gesprächen fühlt man sich schwer und entmutigt, ärgert sich über sich selbst und den anderen oder fühlt sich missverstanden – ein sicheres Anzeichen dafür, dass Sie und Ihr Gesprächspartner in eine „Problemtrance“ geraten sind, dass Sie nur noch über Probleme sprechen, aber nicht mehr über mögliche Lösungen.
In solchen Situationen empfiehlt sich das sogenannte Problemlösetraining. Ziel dieser Technik ist es, schwierige Themen strukturiert und vor allem lösungsorientiert zu besprechen. Am Ende des Gespräches sollte eine Lösung stehen, die für alle Beteiligten akzeptabel und umsetzbar ist.
Das Problemlösetraining umfasst sieben Schritte. Die oben genannten Gesprächstechniken werden dabei bereits vorausgesetzt. Kompromissbereitschaft ist dazu ebenso notwendig wie auch die Fähigkeit, sich von eigenen Ideallösungen zu verabschieden.
Schritt 1: Das Problem beschreiben
Sprechen Sie den Sachverhalt an, um den es aktuell gehen soll. Sprechen Sie nicht alle Anliegen auf einmal an, sondern legen Sie ein Thema für sich fest. Geben Sie auch Ihrem Gesprächspartner die Zeit und Gelegenheit, seine Sichtweise darzulegen. Hören Sie aufmerksam zu, unterbrechen Sie ihn nicht. Fragen Sie bei Unklarheiten nach. Zum Schluss sollte es möglich sein aufzuschreiben, um welches Problem es sich genau handelt.
Diese Gesprächsphase kann mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen. Wichtig ist hier, dass alle verstanden haben, welches Problem besprochen werden soll. Ablenkungen vom Thema können unterbunden werden, indem man zum Beispiel sagt: „Das ist ein anderes Thema. Wir wollten heute über ... sprechen!“
Schritt 2: Die Lösungsmöglichkeiten aufschreiben
Hier ist das Ziel, für das Problem möglichst viele Lösungsvorschläge zu machen. Jeder sollte mindestens einen Vorschlag machen. Achten Sie darauf, dass Sie in dieser Gesprächsphase die Lösungen noch nicht be- oder gar abwerten. Lassen Sie alle Lösungen – auch ungewöhnliche oder verrückte – zu! Notieren Sie alle genannten Lösungen.
Schritt 3: Die Lösungsmöglichkeiten diskutieren
Diskutieren Sie nun der Reihe nach alle Lösungsvorschläge hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile. Nennen Sie nicht nur die Vorteile der eigenen Lösung, sondern beleuchten Sie auch einmal die andere Seite. Manchmal ist etwas für den einen von Vorteil, was sich für den anderen nachteilig auswirkt. Achten Sie darauf, dass Sie nur die Lösungen und nicht den Menschen oder dessen Eigenschaften bewerten!
Schritt 4: Die beste(n) Lösungsmöglichkeit(en) auswählen
Versuchen Sie sich gemeinsam für die beste Lösungsmöglichkeit zu entscheiden. In dieser Phase kommt es häufig zu einer Art Machtkampf, da jeder an seiner Lösung festhalten will. Signalisieren Sie Kompromissbereitschaft und erinnern Sie notfalls auch Ihren Gesprächspartner daran, dass niemandem geholfen ist, wenn es keine gemeinsame Lösung gibt.
Sollte das Gespräch hier stagnieren, gehen Sie bitte noch mal zu Punkt 2 zurück und versuchen Sie andere Lösungen zu (er)finden.
Schritt 5: Wie kann die beste Lösungsmöglichkeit in die Tat umgesetzt werden?
Überlegen Sie nun gemeinsam, welche Schritte zur Umsetzung der Lösung notwendig sind. Versuchen Sie diese so konkret wie möglich zu machen. Legen Sie auch fest, wer was genau tun soll. Notieren Sie alle Schritte, das sorgt für mehr Verbindlichkeit.
Schritt 6: Die Umsetzung überprüfen
Achten Sie in den nächsten Tagen darauf, dass die vereinbarten Schritte eingehalten werden. Überprüfen Sie sowohl Ihre eigenen Aufgaben, wie auch die des Gesprächspartners. Drücken Sie Ihre Anerkennung aus, wenn Ihr Gesprächspartner sich an die Vereinbarung hält. Erinnern Sie ihn freundlich an die Abmachung, wenn die Umsetzung innerhalb der vereinbarten Zeit nicht statt gefunden hat.
Schritt 7: Die Rückmeldung
Setzen Sie sich noch einmal zusammen. Besprechen Sie rückblickend gemeinsam, ob das Problemlösetraining erfolgreich war. Lenken Sie Ihren Blick auf die Schritte, die funktioniert haben. Hier verbergen sich viele Hinweise, die auch in zukünftigen schwierigen Situationen hilfreich sein können.
Besprechen Sie auch, welche Hindernisse die Umsetzung erschwert haben und was das nächste Mal noch optimiert werden sollte. Steigen Sie aber nicht wieder in die Diskussion ein. Jeder Gesprächsteilnehmer sollte hier sagen dürfen, was weniger gut und was gut gelaufen ist und dafür sorgen, dass am Ende der Rückmelderunde auf jeden Fall eine positive Botschaft steht.
