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Trends zu freiwilligem Engagement in Deutschland

Die Ergebnisse des Freiwilligen-surveys 1999 sowie diverser Fachtagungen im "Internationalen Jahr des freiwilligen Engagements 2001" zeigen deutlich:

Die Bereitschaft zum Engagement hat nicht abgenommen, sie hat sich gewandelt.

  • Man kann von ca. 34 % der Bevölkerung über 14 Jahre ausgehen, werden, die sich freiwillig engagieren. In rund 300.000 eingetragenen Vereinen, Nachbarschaftshilfen, Selbsthilfegruppen und freiwilligen Diensten arbeiten etwa 12. Millionen Menschen in Deutschland freiwillig und unentgeltlich. Dies sind viel mehr Menschen als noch vor kurzem angenommen wurde und keinesfalls weniger Menschen als in anderen Ländern.
  • Vielfältige Formen des Engagements finden sich in allen Altersgruppen wieder.
  • Unterschiede aufgrund von Alter, Geschlecht, Bildung und wirtschaftlichem Status nehmen scheinbar ab.
  • Die Motive zum Engagement haben sich verändert. Der Grossteil der Engagierten wollen etwas für sich und für andere tun, ihr Engagement bezieht in einem größeren Masse als früher die eigenen Interessen und Bedürfnisse mit ein.
  • Im Vormarsch ist eine Grundeinstellung, welche die Menschen zwar nach persönlicher Entwicklung und Bereicherung suchen lässt, wobei aber die Kommunikation mit anderen das bevorzugte Aktionsfeld ist, und die Erfahrung eigener Wirksamkeit im mitmenschlichen Umfeld erstrangig wichtige Erfolgserlebnisse liefert.
  • Menschen, die sich engagieren, entwickeln nach eigenen Angaben eine höhere Lebenszufriedenheit, erfahren das Engagement als einen Beitrag zur Lebensqualität.
  • Die traditionellen Formen und Felder des Ehrenamtes verlieren zunehmend an Bedeutung, der Trend geht zum Engagement in kleinen überschaubaren Gemeinschaften wie Stadtteilgruppen, Selbsthilfegruppen, selbstorganisierten Netzen.
  • Engagement findet bei allen Veränderungen immer noch zumeist in organisierten Strukturen statt.
  • Menschen machen zunehmend die Wahl der Organisationsform vom Thema abhängig.

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