"Freiheit. Einheit. Freude. + Bewegt mehr." - unter diesem Motto feiert Nordrhein-Westfalen in Bonn vom 1. bis 3. Oktober 2011 den Tag der Deutschen Einheit und den NRW-Tag.
Auf der Ehrenamtsmeile am Rheinufer stellen sich den Besuchern mehr als 60 unterschiedlichste Einrichtungen vor, in denen Freiwillige sich bürgerschaftlich engagieren können. [mehr]
Zeigen Sie Ihr Engagement mit dem Engagement-Pin
Eine Zeit lang war der Engagement-Pin vergriffen, jetzt, im Vorlauf der Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2011 wird er wieder neu aufgelegt. Auf www.engagement-macht-stark.de kann er ab sofort wieder bestellt werden.
Ebenfalls passend vor der siebten Aktionswoche vom 16.-25. September werden auch neue Plakatmotive der beiden Engagement-Botschafter verfügbar sein. Zusätzlich wird es in diesem Jahr wieder Engagement-Postkarten geben.
Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen
Die Studie des Aktionsbündnisses zu Maßnahmen zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, die im vergangenen Jahr im Rahmen eines BMG Projekts erstellt wurde, ist nun als barrierefreies PDF veröffentlicht. Sie kann hier auf der Website des Aktionsbündnisses heruntergeladen werden.
Das Schlagwort von der "integrierten Versorgung" geht um. In vielen dieser Modelle und Reformvorhaben kommt eine Gruppe nicht mehr vor: die Bürgerhilfe. Nach ihrer Blütezeit in den 70er und 80er Jahren hat die organisierte Bürgerhilfe kontinuierlich an Bedeutung verloren. Hat sie aber wirklich ausgedient, braucht das psychosoziale Hilfesystem die organisierte Nachbarschaftshilfe, die Laienhilfe und das bürgerschaftliche Engagement tatsächlich nicht mehr? Eine Frage, auf die vor allem der Dachverband Gemeindepsychiatrie eine Antwort zu geben hat, denn ohne die Bürgerhilfe hätte es den Dachverband Gemeindepsychiatrie, vormals Dachverband psychosozialer Hilfsvereine, nicht gegeben. [mehr]
Mitgliedschaften und Engagement
Es wird viel geklagt über zurückgehendes Bürger-Engagement in Parteien und Organisationen. Aber ein genauer Blick zeigt: Die Mitgliedschaft bleibt für viele Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Form gesellschaftlichen Engagements, nur setzen sie neue Akzente. Kleine Parteien und Umweltorganisationen gewinnen, große Parteien, Gewerkschaften und die großen Kirchen verlieren Mitglieder. Die WZB-Forscher/innen Dietmar Dathe, Eckhard Priller und Marleen Thürling haben die langfristige Entwicklung der Mitgliedszahlen in gesellschaftlichen Organisationen untersucht und zeichnen im neuen "WZBrief Zivilengagement" ein differenziertes Bild.
Der WZBrief im Wortlaut.
Stiftungen und Engagementförderung
Das Forum Engagementförderung im Bundesverband Deutscher Stiftungen möchte Expert/innen und Entscheidungsträger/innen aus Stiftungen, die bürgerschaftliches Engagement aktiv, strategisch und ausdrücklich fördern, eine Vernetzungsplattform bieten und zum fachlichen Austausch anregen. Darüber hinaus soll das Forum andere Stiftungen motivieren, die sich mit der Thematik Engagementförderung verbindenden Chancen wahrzunehmen. Als Auftakt seiner Arbeit hat das Forum eine Kurzstudie zur Engagementförderung durch Stiftungen in Deutschland vorgelegt. Die Studie steht online zum Abruf bereit. [mehr]
Web 2.0 und das bürgerschaftliche Engagement
Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen haben in der Regel nur wenig finanzielle und personelle Ressourcen, um sich um ihre Organisation, ihre Öffentlichkeitsarbeit und ihre Suche nach Mitgliedern und Unterstützer/innen zu kümmern. Speziell für dieses Spektrum der Zivilgesellschaft, das - anders als große Verbände - überwiegend auf freiwilliger Mitarbeit beruht, bietet das so genannte 'Web 2.0' eine Fülle ungeahnter Möglichkeiten. [mehr]
Materialien des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie zu bürgerschaftlichem Engagement in der Psychiatrie
In seiner kontinuierlichen Beschäftigung mit der Förderung bürgerschaftlichem Engagements in der Gemeindepsychiatrie hat der Dachverband folgende Materialien entwickelt:
- Charta zur Förderung bürgerschaftlichem Engagements in sozialpsychiatrischen Trägervereinen
- Tipps zur Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter
- Tipps zur Zusammenarbeit von Freiwilligen und hauptamtlichen Mitarbeitern
- Versicherungscheckliste für ehrenamtliche Mitarbeiter
- Zertifikat für ehrenamtliche Mitarbeiter
Ehrenamtskarte NRW
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Anfang November zusammen mit Städten, Kreisen und Gemeinden des Landes eine landesweit gültige Ehrenamtskarte eingeführt. Mit der Ehrenamtskarte können Angebote in verschiedenen Landes- und kommunalen Einrichtungen vergünstigt wahrgenommen werden, sie gilt aber auch für Angebote von Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Sport. Eine Ehrenamtskarte erhalten Engagierte, die mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigung nachweislich tätig sind. [mehr]
Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche 2012
Die Akademie für Ehrenamtlichkeit hat in den letzten 10 Jahren mehr als 1800 Freiwilligenkoordinator/innen und Freiwilligenmanager/innen ausgebildet und versteht sich als das Kompetenzzentrum für freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement.
In dem Programm finden Sie verschiedene Kurse zu Freiwilligenkoordination und Freiwilligenmanagement sowie zu weiteren Themen - von Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising über interkulturelle Öffnung bis hin zu neuen Engagementformen. Die Kurse richten sich an Haupt- und Ehrenamtliche bzw. freiwillig Engagierte.
Bei Interesse finden Sie weitere Informationen zu den Veranstaltungen in dem Programm bzw. unter www.ehrenamt.de. [mehr]
Bürgerschaftliches Engagement in Europa
Hier finden Sie nähere Informationen zum Bürgerschaftlichen Engagement in Europa:
Bürgerschaftliches Engagement in Kindertageseinrichtungen
Das Nürnberger Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA) hat ein umfangreiches Online-Handbuch zum bürgerschaftlichen Engagement in Kindertagesstätten veröffentlicht. Zielgruppen des Handbuchs sind alle, die an der systematischen Einführung ehrenamtlicher Mitarbeit in Kitas beteiligt sind. In den fünf verschiedenen Plattformen des Handbuchs wird der Aufbau einer Freiwilligenarbeit in Kitas aus der Perspektive der jeweiligen Akteure beleuchtet. Jedes Handbuch bietet umfangreiche Informationen zum Thema und beschreibt die Voraussetzungen, die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten, die zur Verfügung stehenden Materialien, die rechtlichen Fragen sowie die Chancen und Risiken, die mit dem Aufbau von Freiwilligenarbeit in Kitas verbunden sein können. [mehr]
Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2011
In diesem Jahr wird es zum ersten Mal Thementage während der Aktionswoche geben. Folgende Schwerpunkt-Themen sind vorgesehen: Unternehmensengagement (19.9.), Europa (21.9.) und Bürgerstiftungen (23.9.). Zu jedem dieser Tage wird mindestens eine im Engagementbereich bekannte "Leitorganisation" als Partner gewonnen, die das BBE bei der Aktivierung von Initiativen durch Öffentlichkeitsarbeit, Organisationskapazität und materielle Ressourcen unterstützt.
Mehr im Internet und in diesem Newsletter.
Laienhilfe im Oberbergischen Kreis

Der Oberbergische Verein zur Hilfe für psychisch Behinderte e.V. wurde 1978 gegründet und hat etwa 120 Mitglieder.
Die Laienhelfer/innen sind ehrenamtliche Mitarbeiter, die psychisch kranken und behinderten Menschen helfen, ihre Freizeit mit Lebensfreude zu gestalten. Es entwickeln sich neue Freundschaften zwischen den Menschen.
Durch den unkomplizierten und nicht therapeutischen Umgang, entsteht ein zufriedenes und freies Lebensgefühl. Die regelmäßigen aber offen gestalteten Treffen finden in einer angenehmen Gruppenatmosphäre statt. [mehr]
Das Thema Patenschaften und Mentoring spielt im Spektrum der Bürgergesellschaft und der Freiwilligenprojekte bundesweit eine zunehmend wichtige Rolle. So hat in letzter Zeit nicht nur die Anzahl der Patenschafts- und Mentoring-Projekte erheblich zugenommen, auch die Vielfalt ihrer Angebote hat sich breit aufgefächert. In den letzen Jahren sind insbesondere Kinder und Jugendliche - vielfach mit Migrationshintergrund - in den Fokus solcher Programme genommen worden. Ob kleine regionale Initiative oder großer Wohlfahrtsverband, in der Regel sind die Träger von Patenschafts- und Mentoringprojekten soziale, gemeinnützige Organisationen. [mehr]
Armut in Deutschland
Der aktuelle politische Diskurs zu Armut in Deutschland war im Dezember 2010 ein Themenschwerpunkt in der Reihe "Aus Politik und Zeitgeschichte", der Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament". Neben einer Einführung in die aktuelle Armutsdebatte werden in der Ausgabe verschiedene Aspekte der Armutsbekämpfung diskutiert. [mehr]
Studien zeigen, daß seit einigen Jahren nicht nur die Anzahl Ärmerer und Reicherer immer weiter wächst - ärmere Haushalte werden auch immer ärmer. Die materiellen Lebensbedingungen in den nächsten Jahren werden demnach wesentlich von einer sich seit Jahren verschärfenden sozialen Ungleichheit und sozialen Spaltung geprägt, die sich nicht zuletzt auch im städtischen Kontext widerspiegelt. [mehr]
In den letzten Jahren sind in den neuen Bundesländern sowohl die Engagementbereitschaft als auch das realisierte Engagement gestiegen. Trotzdem weisen verschiedene Studien darauf hin, dass bürgerschaftliches Engagement in Ostdeutschland vielfach anders organisiert ist und nicht mit der Engagement-Landschaft in den alten Bundesländern gemessen werden kann. [mehr]



