Am 12 April fand in der Evangelischen Akademie der Pfalz, Landau die gut besuchte Veranstaltung zur Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft statt. Veranstalter waren die evangelische Akademie der Pfalz sowie das Pfalzklinikum Klingenmünster, (Mitglied im Dachverband Gemeindepsychiatrie). Im Fokus stand die Realisation der selbstverständlichen Einbeziehung psychisch erkrankter Menschen als Bürger unter Bürgern. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln wurde engagiert über praktische und grundsätzliche Fragen einer inklusiven Gesellschaft und einer entsprechenden Sozialraumgestaltung diskutiert. Der Link zur Tagungsdokumentation wird in Kürze eingestellt. Vorab der Vortrag "Zukunft der Gemeindepsychiatrie - Bürger unter Bürgern" von Birgit Görres, Dachverband Gemeindepsychiatrie als pdf.
Engagiert diskutierten im Kloster Seeon vom 18. bis 20. Januar 2013 engagierte bayrische Bürger über zukunftsweisende Aspekte bürgerschaftlichen Engagements.
Weitere Informationen:
Am 6. Februar 2013 veranstaltet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement im Auftrag des BMFSFJ den Fachtag "Erster Engagementbericht". Mit anhängendem, endgültigem Programm laden wir Sie herzlich zur Diskussion der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Ersten Engagementberichts ein. Wir tagen in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Im Mittelpunkt des Kongresses steht der Teil des Engagementberichts, der sich mit bürgerschaftlichem Engagement in Deutschland im Allgemeinen, dessen Entwicklungen und Perspektiven befasst. Gemeinsam mit Mitgliedern der Sachverständigenkommission sowie weiteren Expertinnen und Experten sind Sie eingeladen, in einen intensiven Dialog zu treten. Die Ergebnisse der Diskussion in den Dialogforen werden dokumentiert und mit Blick auf die kommende Legislaturperiode an Politik und Verwaltung weiter gegeben. [mehr]
Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen
Die Studie des Aktionsbündnisses zu Maßnahmen zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, die im vergangenen Jahr im Rahmen eines BMG Projekts erstellt wurde, ist nun als barrierefreies PDF veröffentlicht. Sie kann hier auf der Website des Aktionsbündnisses heruntergeladen werden.
Zeigen Sie Ihr Engagement mit dem Engagement-Pin
Eine Zeit lang war der Engagement-Pin vergriffen, jetzt, im Vorlauf der Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2011 wird er wieder neu aufgelegt. Auf www.engagement-macht-stark.de kann er ab sofort wieder bestellt werden.
Ebenfalls passend vor der siebten Aktionswoche vom 16.-25. September werden auch neue Plakatmotive der beiden Engagement-Botschafter verfügbar sein. Zusätzlich wird es in diesem Jahr wieder Engagement-Postkarten geben.
Mitgliedschaften und Engagement
Es wird viel geklagt über zurückgehendes Bürger-Engagement in Parteien und Organisationen. Aber ein genauer Blick zeigt: Die Mitgliedschaft bleibt für viele Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Form gesellschaftlichen Engagements, nur setzen sie neue Akzente. Kleine Parteien und Umweltorganisationen gewinnen, große Parteien, Gewerkschaften und die großen Kirchen verlieren Mitglieder. Die WZB-Forscher/innen Dietmar Dathe, Eckhard Priller und Marleen Thürling haben die langfristige Entwicklung der Mitgliedszahlen in gesellschaftlichen Organisationen untersucht und zeichnen im neuen "WZBrief Zivilengagement" ein differenziertes Bild.
Der WZBrief im Wortlaut.
Stiftungen und Engagementförderung
Das Forum Engagementförderung im Bundesverband Deutscher Stiftungen möchte Expert/innen und Entscheidungsträger/innen aus Stiftungen, die bürgerschaftliches Engagement aktiv, strategisch und ausdrücklich fördern, eine Vernetzungsplattform bieten und zum fachlichen Austausch anregen. Darüber hinaus soll das Forum andere Stiftungen motivieren, die sich mit der Thematik Engagementförderung verbindenden Chancen wahrzunehmen. Als Auftakt seiner Arbeit hat das Forum eine Kurzstudie zur Engagementförderung durch Stiftungen in Deutschland vorgelegt. Die Studie steht online zum Abruf bereit. [mehr]
Web 2.0 und das bürgerschaftliche Engagement
Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen haben in der Regel nur wenig finanzielle und personelle Ressourcen, um sich um ihre Organisation, ihre Öffentlichkeitsarbeit und ihre Suche nach Mitgliedern und Unterstützer/innen zu kümmern. Speziell für dieses Spektrum der Zivilgesellschaft, das - anders als große Verbände - überwiegend auf freiwilliger Mitarbeit beruht, bietet das so genannte 'Web 2.0' eine Fülle ungeahnter Möglichkeiten. [mehr]
Ehrenamtskarte NRW
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Anfang November zusammen mit Städten, Kreisen und Gemeinden des Landes eine landesweit gültige Ehrenamtskarte eingeführt. Mit der Ehrenamtskarte können Angebote in verschiedenen Landes- und kommunalen Einrichtungen vergünstigt wahrgenommen werden, sie gilt aber auch für Angebote von Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Sport. Eine Ehrenamtskarte erhalten Engagierte, die mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigung nachweislich tätig sind. [mehr]
Zum 9. Mal heißt es "Engagement macht stark!". Die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet 2013 vom 10. bis 21. September statt. Gemeinsam stellt das Bundesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement die große Bandbreite des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland dar und erreicht eine breite mediale Öffentlichkeit für das Thema.
Bundespräsident Joachim Gauck hat erneut die Schirmherrschaft für die Aktionswoche übernommen und betont damit die zentrale Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. [mehr]
Am 10. Januar 2013 wurde in Dublin das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger ausgerufen. Im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 geht es um die mit der EU-Bürgerschaft verbundenen Rechte. Das ganze Jahr über werden EU-weit Veranstaltungen und Konferenzen zu diesem Thema stattfinden, die den Dialog zwischen allen Regierungsebenen, der Zivilgesellschaft und den Unternehmen fördern und eine Vision dessen liefern sollen, wie die EU im Jahr 2020 aussehen sollte.
Allerdings wurde eine große Gruppe von Menschen und deren Rechte dabei vollkommen übersehen; Menschen mit psychischen Erkrankungen, die unter Vormundschaften/Betreuungen stehen. Mental Health Europe und seine Mitgliedsorganisationen wollen dies auf allen Ebenen publizieren und für die Rechte dieser Menschen kämpfen. [mehr]
Bürgerschaftliches Engagement in Europa
Hier finden Sie nähere Informationen zum Bürgerschaftlichen Engagement in Europa:
Materialien des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie zu bürgerschaftlichem Engagement in der Psychiatrie
In seiner kontinuierlichen Beschäftigung mit der Förderung bürgerschaftlichem Engagements in der Gemeindepsychiatrie hat der Dachverband folgende Materialien entwickelt:
- Charta zur Förderung bürgerschaftlichem Engagements in sozialpsychiatrischen Trägervereinen
- Tipps zur Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter
- Tipps zur Zusammenarbeit von Freiwilligen und hauptamtlichen Mitarbeitern
- Versicherungscheckliste für ehrenamtliche Mitarbeiter
- Zertifikat für ehrenamtliche Mitarbeiter
Das Schlagwort von der "integrierten Versorgung" geht um. In vielen dieser Modelle und Reformvorhaben kommt eine Gruppe nicht mehr vor: die Bürgerhilfe. Nach ihrer Blütezeit in den 70er und 80er Jahren hat die organisierte Bürgerhilfe kontinuierlich an Bedeutung verloren. Hat sie aber wirklich ausgedient, braucht das psychosoziale Hilfesystem die organisierte Nachbarschaftshilfe, die Laienhilfe und das bürgerschaftliche Engagement tatsächlich nicht mehr? Eine Frage, auf die vor allem der Dachverband Gemeindepsychiatrie eine Antwort zu geben hat, denn ohne die Bürgerhilfe hätte es den Dachverband Gemeindepsychiatrie, vormals Dachverband psychosozialer Hilfsvereine, nicht gegeben. [mehr]
Bürgerschaftliches Engagement in Kindertageseinrichtungen
Das Nürnberger Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA) hat ein umfangreiches Online-Handbuch zum bürgerschaftlichen Engagement in Kindertagesstätten veröffentlicht. Zielgruppen des Handbuchs sind alle, die an der systematischen Einführung ehrenamtlicher Mitarbeit in Kitas beteiligt sind. In den fünf verschiedenen Plattformen des Handbuchs wird der Aufbau einer Freiwilligenarbeit in Kitas aus der Perspektive der jeweiligen Akteure beleuchtet. Jedes Handbuch bietet umfangreiche Informationen zum Thema und beschreibt die Voraussetzungen, die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten, die zur Verfügung stehenden Materialien, die rechtlichen Fragen sowie die Chancen und Risiken, die mit dem Aufbau von Freiwilligenarbeit in Kitas verbunden sein können. [mehr]
Laienhilfe im Oberbergischen Kreis

Der Oberbergische Verein zur Hilfe für psychisch Behinderte e.V. wurde 1978 gegründet und hat etwa 120 Mitglieder.
Die Laienhelfer/innen sind ehrenamtliche Mitarbeiter, die psychisch kranken und behinderten Menschen helfen, ihre Freizeit mit Lebensfreude zu gestalten. Es entwickeln sich neue Freundschaften zwischen den Menschen.
Durch den unkomplizierten und nicht therapeutischen Umgang, entsteht ein zufriedenes und freies Lebensgefühl. Die regelmäßigen aber offen gestalteten Treffen finden in einer angenehmen Gruppenatmosphäre statt. [mehr]
Das Thema Patenschaften und Mentoring spielt im Spektrum der Bürgergesellschaft und der Freiwilligenprojekte bundesweit eine zunehmend wichtige Rolle. So hat in letzter Zeit nicht nur die Anzahl der Patenschafts- und Mentoring-Projekte erheblich zugenommen, auch die Vielfalt ihrer Angebote hat sich breit aufgefächert. In den letzen Jahren sind insbesondere Kinder und Jugendliche - vielfach mit Migrationshintergrund - in den Fokus solcher Programme genommen worden. Ob kleine regionale Initiative oder großer Wohlfahrtsverband, in der Regel sind die Träger von Patenschafts- und Mentoringprojekten soziale, gemeinnützige Organisationen. [mehr]
Studien zeigen, daß seit einigen Jahren nicht nur die Anzahl Ärmerer und Reicherer immer weiter wächst - ärmere Haushalte werden auch immer ärmer. Die materiellen Lebensbedingungen in den nächsten Jahren werden demnach wesentlich von einer sich seit Jahren verschärfenden sozialen Ungleichheit und sozialen Spaltung geprägt, die sich nicht zuletzt auch im städtischen Kontext widerspiegelt. [mehr]
In den letzten Jahren sind in den neuen Bundesländern sowohl die Engagementbereitschaft als auch das realisierte Engagement gestiegen. Trotzdem weisen verschiedene Studien darauf hin, dass bürgerschaftliches Engagement in Ostdeutschland vielfach anders organisiert ist und nicht mit der Engagement-Landschaft in den alten Bundesländern gemessen werden kann. [mehr]








