Vereinbarung zum "Umgang mit Patienten und ihren Angehörigen" in Rostock unterzeichnet

Während eines dreitägigen Bundestreffens der Angehörigenverbände in Rostock wurde am 8. September 2006 eine "Erklärung zum Umgang mit Patienten und ihren Angehörigen" unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde zwischen der Psychiatrischen Klinik der Universität Rostock, dem Selbsthilfeverband der Betroffenen und dem Selbsthilfeverband der Angehörigen psychisch Kranker in Mecklenburg-Vorpommern getroffen.

 

Im Blick stehen nach Angaben der Klinik-Direktorin, Frau Prof. Sabine Herpertz, "das Wohl und die Wünsche der Patienten sowie die Zusammenarbeit mit Angehörigen im Einvernehmen mit den Betroffenen". Diese Vereinbarung sei deutschlandweit in dieser Form ein "absolutes Novum". Denn alle drei Gruppen; Betroffene, Angehörige und Profis, beteiligten sich daran. Ein entscheidender Impuls kam von der Aktionsgemeinschaft der Angehörigen psychisch Kranker, ihrer Freunde und Förderer e.V. (ApK München) und dem Bezirkskrankenhaus Haar. Sie verabschiedeten im Oktober 2005 die gemeinsame Erklärung "Umgang, Information und Status von Angehörigen psychisch Kranker von Patienten des BKH Haar".