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Grund genug zum Freuen, Feiern, Nachdenken und Planen. Deshalb laden Thomas Bock, Dorothea Buck und Hans Jochim Meyer herzlich ein zum Geburtstagsfest am 26./27.6. im Festsaal des Erika-Hauses im Uniklinikum Hamburg-Eppendorf.
Im Sommersemester 1989 startete das erste Psychoseseminar. Die Idee der Begegnung auf Augenhöhe, als Experten durch Erfahrung und Beruf, ist seitdem nicht mehr wegzudenken. Respekt für die subjektive Sicht und bedürfnisnahe Konzepte sind zum Maßstab von Qualität geworden. Längst betrifft der Trialog nicht mehr nur die Psychosen und Seminarebene: Kampagnen gegen Vorurteile, Beschwerdestellen, Fortbildungen sind trialogisch. Und mit der Experienced Involvement–Bewegung kehren die Erfahrenen nun zurück in die Psychosoziale Versorgung, um die Praxis zu verändern.
Der Weltkongresse für Soziale Psychiatrie „Abschied von Babylon“ 1994 in Hamburg sandte ein weltweites Signal. Und mit der Besinnung auf anthropologischen Aspekte und der Idee des Recovery gibt es auch in der Theorie einen Ausweg aus allzu engen Denkmustern. Trialogforen starteten auch bei Borderline- und Zwangsstörungen. Eine bald offene Website der Psychoseseminare könnte uns auch als Forschungs-Subjekte besser sichtbar machen.
Grund genug zum Freuen, Feiern, Nachdenken und Planen. Deshalb laden wir herzlich ein zum Geburtstagsfest am 26./27.6. im Festsaal des Erika-Hauses im Uniklinikum Hamburg-Eppendorf: Mit einem Vortrag von Prof. Helm Stierlin „Systemische Therapie und Trialog – der lange Abschied von der schizophrenogenen Mutter“. Beiträgen von den Kindern des Trialogs (s.o.), Ideen zum Trialog in der Forschung (Piet Stolz), einem Blick in die weite Welt (Michaela Amering), Raum für Erfahrungsaustausch und Kultur: vom bayrischen TRIATON-Chor bis zur Uraufführung des Trialog-Films von Alexandra Pohlmeier.
Die Sozialpsychiatrischen Informationen gestalten ein Themenheft zum Trialog.
Anmeldung: Tel. 040-7410-59259 (Marietta Beetz), Fax -55455 oder info@irremenschlich.de, Unkostenbeitrag 40 Euro.
Weitere Anregungen zum Programm bitte an Thomas Bock: bock@uke.uni-hamburg.de.
Infos zum Programm dann auch unter www.irremenschlich.de
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