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Sieh einmal, da steht es: Mitten im Frankfurter Westend, in einer schönen Gründerzeitvilla haben der Struwwelpeter und sein Erfinder Dr. Heinrich Hoffmann ihr Zuhause. [ mehr ]
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Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat auf dem Gelände der ehemaligen Abtei Brauweiler – heute LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler – eine Ausstellung eröffnet, die die Geschehnisse der Jahre 1933 bis 1945 in der ehemaligen Arbeitsanstalt Brauweiler dokumentiert. [ mehr ]
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The Museum Dr. Guislain (Gent)
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The great lack of knowledge and information on mental healthcare in general and on psychiatry in particular was one of the principal reasons why a psychiatry museum was opened in 1986. The resistance from old-time staff members in the mental healthcare sector against the idea of dedicating an entire museum to the evolution of psychiatry, showing both how it has progressed and where it did sometimes fail, was yet another symptom of the astonishing lack of general knowledge. However, that lack now proves an encouragement for us to try to fill that knowledge gap. www.museumdrguislain.be
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MuSeele (Göppingen)
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Die Psychiatrie ist eine umstrittene Institution und für viele Menschen irgendwie unheimlich. Dazu trägt die sehr wechselhafte und zum Teil tragische Geschichte bei. Anliegen des MuSeele in Göppingen ist es, möglichst viele Aspekte kritisch der Öffentlichkeit näher zu bringen. Hemmschwellen und Vorurteile abzubauen, ohne die auch heute noch bestehenden Probleme zu beschönigen. Durch sachgerechte Informationen kann sich der Besucher ein eigenes Urteil bilden. Eine provokative Form lädt ein zum Nachfragen, zum Nachdenken und zum Gespräch. Die Besucher können sich interaktiv auf die Themen und Exponate einlassen. Die Themen werden multimedial präsentiert, d.h. alle Sinne sind beteiligt und gefordert. www.museele.de
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Gedenkstätte Grafeneck
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In Grafeneck begann im Jahr 1940 in Deutschland die sogenannte Aktion "Gnadentod". In einem Jahr wurden unter nationalsozialistischer Herrschaft in Grafeneck 10.654 Menschen mit Behinderungen ermordet. Heute steht in Grafeneck eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer und gegen das Vergessen in den Diskussionen der Gegenwart. Zu der Gedenkstätte gehört ein Buch, in dem früher oder später alle verzeichnet sein sollen, die in Grafeneck umgekommen sind. Das Buch liegt ständig an der Gedenkstätte aus. www.gedenkstaette-grafeneck.de
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Zentrum für soziale Psychiatrie (Haina)
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Haina hat an allen Höhen und Tiefen der Psychiatrieentwicklung teilgenommen: Im Zuge der Reformation wurde das Zisterzienserkloster Haina aufgelöst und mit Gebäuden und Besitzungen in die Stiftung eines Hospitals eingebracht. Ab dem 19. Jahrhundert war die Einrichtung Heil- und Pflegeanstalt. In der NS-Zeit wurden Patienten Opfer der Euthanasie. Das Museum erhält seine Bedeutung u.a. durch die historischen Gebäude, die seit der Klosterzeit erhalten und bewohnt sind, und die reichhaltige Sammlung an Archivgut und Gegenständen zur Hospital- und im besonderen zur Psychiatriegeschichte. www.psych-haina.de/historisches/einleitung.htm
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Gedenkstätte Hadamar
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1953 wurde erstmals durch die Einweihung eines Reliefs im damaligen Hauptgebäude der Heil- und Pflegeanstalt (heute Haus 5) der Opfer der NS "Euthanasie"–Verbrechen gedacht. 1964 fand die Umwandlung des Anstaltsfriedhofs, auf dem die Toten der Jahre 1942–1945 in Massengräbern beerdigt sind, in eine Gedenkstätte statt. Ein Mahnmal und symbolische Grabsteine erinnern an die Opfer. 1983 wurde eine erste Dokumentation zu den „Euthanasie“ –Verbrechen in Hadamar erarbeitet und in den Kellerräumen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute besteht die Gedenkstätte Hadamar aus dem Friedhof, den noch erhaltenen authentischen Kellerräumen und einer 1991 erarbeiteten Ausstellung über die NS-„Euthanasie“–Verbrechen. Den Besuchergruppen stehen außerdem Seminar- und Filmvorführräume und eine Präsenzbibliothek zur Verfügung. www.region-online.de/verband/gedenkstaette-hadamar
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Gedenkstätte Schloß Hartheim
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In der Nachkriegszeit erinnerten nur private Gedenktafeln im Arkadenhof an die Euthanasie- und Häftlingsmorde im Schloss. Erstmals wurde 1969 in jenen Räumen, die in der Tötungsanstalt als Aufnahmeraum und Gaskammer gedient hatten, vom OÖ Landeswohltätigkeitsverein eine Gedenkstätte eingerichtet. 1997 beschlossen das Land Oberösterreich und der OÖ Landeswohltätigkeitsverein, die Sanierung des Schlosses mit einer Neukonzeption und zeitgemäßen Gestaltung der Gedenkstätte zu verbinden. Es wurde nun erstmals möglich, alle Räume, in denen der Tötungsablauf vollzogen wurde, als "authentische Orte" in die Gedenkstätte einzubeziehen. www.schloss-hartheim.at
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Sammlung Prinzhorn (Heidelberg)
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Der abgeschlossene Bestand enthält rund 5.000 Arbeiten von etwa 450 Patienten psychiatrischer Anstalten. Bei den Werken handelt es sich überwiegend um Zeichnungen und Aquarelle, schriftliche Aufzeichnungen wie Briefe, Notizen, Textentwürfe und Notationen sowie Bücher und Hefte, vielfach selbstgefertigt; ferner Ölgemälde, textile Arbeiten, Collagen und 70 Skulpturen aus Holz. Autoren/Künstler: rund 450 Patientinnen und Patienten aller Altersstufen, sozialer Schichten und Berufe. Die Dauer der Internierung ist unterschiedlich, oft bis zum Lebensende und teilweise wegen fehlender Krankenakten nicht immer zu klären. http://prinzhorn.uni-hd.de
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Sammlung Sächsisches Psychiatriemuseum (Leipzig)
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Die "Sammlung sächsisches Psychiatriemuseum" ist ein Projekt der Betroffeneninitiative Durchblick e. V. Das Ziel ist die Gründung eines Sächsischen Psychiatriemuseums in Leipzig. Das Museum wird die Geschichte der Psychiatrie aus der Perspektive der Betroffenen darstellen. Im Aufbau befinden sich das Archiv und die Bibliothek mit Beständen (Dokumente, Fotos, Sachzeugen). Zur Zeit ist die Dauerausstellung "IRR-SINN. Einblicke in die sächsische Psychiatriegeschichte" zu besichtigen. www.psychiatriemuseum.de
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Bedlam (London)
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Custody Care and Cure 1247-1997 at the Museum of London until 15 March 1998. This exhibition tells the fascinating 750-year-old story of Bethlem Royal Hospital, popularly known as "Bedlam". Bethlem is the world's oldest institution caring for people with mental disorders. It has been a part of London since 1247 and many people, rich and poor, have played a part in its history. www.museumoflondon.org.uk
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Westfälische Klinik Warstein
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Die Übergabe des Museums an die Öffentlichkeit erfolgte im Jahre des 100-jährigen Jubiläums der Klinik im April 2005. Das Ziel ist es, Zeugnisse der Vergangenheit zu bewahren, zu ordnen, aufzuarbeiten und zu präsentieren. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft konstruktiv gestalten. Alle, die neugierig sind, sollen sich angesprochen fühlen, vor allem aber soll Schulen, Fachschulen und Auszubildenden die Geschichte dieser Klinik nahe gebracht werden, als Teil der Geschichte des 20. Jahrhunderts – auch mit ihren Schattenseiten. www.lwl.org
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Gedenkkreis Wehnen
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Die Gedenkstätte "Alte Pathologie" auf Gelände des heutigen Niedersächsischen Landeskrankenhauses Wehnen versteht sich als Ort der Dokumentation und Aufklärung, der Rehabilitation und Recherche. Angehörigen von Euthanasie-Betroffenen sowie Interessierten wird damit ein lebendiges Forum geboten. Es bietet Raum für Dialoge und den Versuch, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Auch geht es darum, Menschen und Taten namhaft zu machen und Bezüge wieder herzustellen. www.gedenkkreis.de
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Kunst + Museumsprojekt Diakoniewerk Zschdraß
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Im Sommer und Herbst 2003 entsteht auf dem Gelände der Psychiatrie ein Kunst + Museumsprojekt. Es wird nach lebendigeren Möglichkeiten gesucht. Durch einen zufälligen Kontakt mit dem österreichischen Künstler christoph mayer chm. ergibt sich eine entscheidende Wendung. Er zieht für einige Monate auf das Klinikgelände, recherchiert und lernt Patienten kennen, erprobt das Sein im Ort. Dabei entsteht die Idee, die Exponate in ein Kunstwerk zu integrieren, das man in fünf aufeinander folgenden Räumen durchschreitet. Ausgehend von der Orts- und Klinikgeschichte werden die Themen erweitert auf Psychiatriegeschichte, Ethik und Neurologie. Wissenschaftler, Ärzte und Historiker arbeiten mit dem Künstler zusammen. www.ort-jenseits-der-strasse.de
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Württembergisches Psychiatriemuseum (Zwiefalten)
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Die Website bietet Informationen zu folgenden Stichworten: Die Museumsmacher, Objektsammlung, Ausstellungsthemen, Anstaltsgründungen, Geschichte der Diagnose(n), Sonderveröffentlichung und Wechselausstellungen. In den einzelnen Bereichen mit sehr vielen Abbildungen und Informationen kann recherchiert werden. www.projektkompanie.de/Museum/museum.htm
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