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Wer darf eine kassenfinanzierte Psychotherapie durchführen? Was bezahlt die gesetzliche Krankenkasse? Was ist zu tun bei Ablehnung der Kostenübernahme? Diese und andere Fragen zur Psychotherapie beantwortet Rosemarie Piontek im Serviceteil ihres Buches "Mut zur Veränderung - Methoden und Möglichkeiten der Psychotherapie". [ mehr ]
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Dieses Konzept soll Anregungen geben, worauf man achten sollte, um sich selber zu stabilisieren. So lernt man eine weitere Psychose zu vermeiden und mehr Selbstachtung, Zufriedenheit, Selbstbewusstsein und Lebensqualität u.a. durch mehr Selbstbestimmung zu erreichen. [ mehr ]
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Geburt gelungen. Kind wohlauf. Aber Mutter krank. Psychisch krank. Zutiefst depressiv. Unfähig, sich über das Neugeborene zu freuen. Schwermütig, antriebsschwach, von Scham und Versagensangst erfüllt, nicht selten mit Suizidgedanken. "In Deutschland erleiden jedes Jahr 80.000 bis 120.000 Mütter dieses buchstäblich unerwartete Erkrankungsschicksal", sagt Dr. Luc Turmes, Ärztlicher Direktor im Hertener Zentrum für Psychiatrie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). [ mehr ]
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Klinikum Nord Ochsenzoll. Haus 17. Kein schöner Bau, der auch im Inneren erstmal eher abschreckt. So wie fast überall in Ochsenzoll mangelt es an Investitionen. Nicht aber an spezialisierten Konzepten und neuen Behandlungswegen. Beides kombiniert gibt es hier, im dritten Stock, wo traumatisierte Frauen im Rahmen einer Oase unter sich bleiben und auch nur von Frauen behandelt werden - wenn man von dem einen männlichen Pfleger in dem 18-köpfigen Team absieht. [ mehr ]
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Manche schaffen es in Monaten, manchmal braucht es Jahre, und viele haben eine ganze Odyssee hinter sich – von Arzt zu Arzt, von Therapeut zu Therapeut, von Psychiatrie zu Psychiatrie. Wer als Kind oder auch Erwachsener schwer sexuell missbraucht oder misshandelt wurde, dem droht eine dauerhafte sogenannte Posttraumatische Belastungsstörung. [ mehr ]
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Bei allen neu erkrankten Patienten wird zunächst in "Therapieversammlungen" mit Patienten, Angehörigen und dem therapeutischen Team ein Überblick über die Bedürfnisse und Probleme gewonnen. Auf dieser Grundlage wird dann die Therapie individuell abgestimmt geplant. Besonders während dieser Zeit, am besten die ganze erste Woche, so Alanen, sei es wichtig noch keine Medikamente zu verabreichen, "um ein besseres Bild von dem Patienten zu erhalten." [ mehr ]
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"Vor ungefähr einem halben Jahr hat es angefangen. Es ist langsam immer schlimmer geworden. Ich war öfter krankgeschrieben als im Büro. Mein Hausarzt hat mir zu einer Kur geraten, aber ich trau mich nicht weg von zu Hause. Alles macht mir Angst. Ich schaffe meine Arbeit und den Haushalt nicht mehr. In den letzten Wochen geht es mir so schlecht, dass ich morgens fast nicht mehr aus dem Bett komme. Die meiste Zeit heule ich. So kann es nicht weitergehen. Manchmal wäre ich froh, wenn mir was passieren würde, dann hätte ich endlich meine Ruhe." [ mehr ]
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Die Bedeutung der Hypnose bei der Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen nimmt immer mehr zu. In der Öffentlichkeit herrscht jedoch noch ein Bild von der Hypnose vor, das durch Bühnenshows, Film und Comics geprägt ist. Kein Mensch kann durch Hypnose zu etwas gezwungen werden, was nicht seiner Moral entspricht. Aber genau dieses Vorurteil transportieren die Medien. Die klinische Hypnose ist unspektakulär und hat mit Bühnenzauber nichts zu tun. Sie eröffnet aber sehr vielfältige therapeutische Möglichkeiten. [ mehr ]
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Die Behandlung schizophrener Patienten mit einer Depottherapie, also mit langwirksamen Antipsychotika, war bisher nur eine Therapieform zweiter Wahl. Ein Grund: Bisher standen nur konventionelle Neuroleptika in der langwirksamen Darreichungsform zur Verfügung, die mit starken Nebenwirkungen verbunden waren. Nun ist das erste atypische Depot auf dem Markt. Bedeutet dies eine Renaissance der Langzeitbehandlung? Bei einem Workshop diskutierten Ärzte und Angehörige im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf die Möglichkeiten der Depottherapie mit einem Atypikum. [ mehr ]
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Rituale, da sind sich Forscher einig, können eine angstlösende Wirkung haben. Kann man aber auch mit ihnen psychische Erkrankungen heilen, Verwirrten helfen? Wie gehen andere Kulturen mit ihren psychisch Kranken um? Die Ethnologin Dr. Susanne Steinbrich entführte im Rahmen der Vorlesungsreihe "Anthropologische Psychiatrie - Philosophische Aspekte psychischer Erkrankungen" die Zuhörer in den westafrikanischen Raum, in eine Region, wo Wahrsager ("Diviner") über einen großen Einfluss und viel Kundschaft verfügen. [ mehr ]
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Auch Psychiatriepatienten haben die Möglichkeit, wieder gesund zu werden. Dies ist die zentrale Botschaft des "Recovery"-Konzepts, welches Prof. Dr. Michaela Amering aus Wien in einem Vortrag am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf vorstellte. [ mehr ]
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