Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie
Dachverband Gemeindepsychiatrie
Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen
Psychiatrie Verlag

Massive Kritik an PsychKHG für Bayern

Patienten sollen bei der Polizei gemeldet und Daten fünf Jahre gespeichert werden: Fachleute sind schockiert vom bayerischen Entwurf eines neuen Psychiatriegesetzes.

Felicitas Wilke stellt in der ZEIT die wesentlichen Änderungen und die Kritik daran vor. [Link]

Die DGPPN kritisiert aufs Schärfste den aktuellen Entwurf der Bayerischen Landesregierung. Sie schlägt vor, das Gesetzesvorhaben zu überarbeiten und steht ihr dazu gerne beratend zur Verfügung. [Link]

Eine kritische Stellungnahme gibt es auch von der Bayerischen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie. [Als PDF-Datei herunterladen]

Eine Online-Petition gegen das geplante Gesetz haben bereits mehr als 66.000 Menschen (Stand 20. April) unterschrieben. [Link]

Der Gesetzentwurf ist >>hier als PDF-Datei nachzulesen.

Gemeindepsychiatrie und Ärzte

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie lädt zur Tagung "Stigmata abbauen, Kooperationen fördern - Ärzte in regionalen Versorgungsnetzen" am 16. Mai 2018 in Köln ein. [mehr]

Reden wir drüber

Der Verein "ganznormal.at" in Österreich möchte die öffentlichen Diskussion über seelische Gesundheit fördern. Er hat Kinospots produziert, in denen Betroffene über ihre persönlichen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen berichten. [Link]

Gesundheitsverhalten von Heranwachsenden

Wie viele Jugendliche rauchen? Wie viele übergewichtige Kinder sind auch nach mehr als zehn Jahren noch übergewichtig? Wie haben sich psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen im Lebensverlauf entwickelt? Die Ergebnisse der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (KiGGS) des Robert Koch Instituts geben Antworten auf diese und andere Fragen. [Link]

Antistigma-Preis

Die DGPPN und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit schreiben wieder den Antistigma-Preis aus. Bewerben können sich Initiativen und Organisationen, die sich für eine nachhaltige Integration der Betroffenen in die Gesellschaft einsetzen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. [Link]

Schwierige Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen

Während der NS-Zeit wurden im Rahmen sogenannter Euthanasie-Aktionen chronisch psychisch Kranke und Behinderte systematisch ermordet. 15.000 Menschen wurden allein im Hessischen Hadamar umgebracht. Im Alltag tut sich der Ort immer noch schwer damit, einen angemessenen Umgang damit zu finden. Ludger Fittkau berichtet darüber im Deutschlandfunk. [Link]

Leben im Internet

Das Netz ist toll. Es ist bequem. Bücher, Platten, unsere Daten - nichts gehört mehr uns. Allerdings: Das Denken verkümmert und das Mitgefühl verdorrt - meint Sibylle Berg in ihrer Kolumne auf Spiegel Online. [Link]

Letzte Aktualisierung: 20.04.2018