
Zusammen mit dem LWL-Klinikum Gütersloh und der Aktion Psychisch Kranke e.V. (APK) veranstaltet die DGSP eine Fachtagung zum Gedenken an Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner am 2. und 3. Juni 2023 in Gütersloh. Im Mittelpunkt sollen die Themen stehen, die Klaus Dörner zu Lebzeiten bewegten und die heute immer noch aktuell zu diskutieren sind. [Link]
Das neue Video des BApK zum Thema Geschwister psychisch erkrankter Menschen beschreibt, wie sehr eine psychische Erkrankung das familiäre Miteinander verändert. Zwischen Wut und Mitgefühl, zwischen Rücksichtnahme und Frust. In diesem Video erzählt Vivian A., wie die Erkrankung ihres Bruders das Verhältnis der einzelnen Familienmitglieder untereinander fundamental. [Link]
Mit dem Forschungsforum ONLINE möchte die DGSP in Kooperation mit der Eckhard Busch Stiftung und dem Psychiatrie Verlag denjenigen Forschenden ein Forum bieten, die sich für den DGSP Forschungs- bzw. Nachwuchspreis beworben haben. Am 4. Mai und am 1. Juni werden jeweils von 14 bis 16 Uhr ausgewählte Arbeiten präsentiert und mit den Teilnehmenden diskutiert. [Link]
Am 6. und 13. Mai 2023 findet ein Online-Seminar des Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK) zu Social Media statt. Instagram wird von der Registrierung bis zum ersten Post mit praktischen Übungen vorgestellt. Hinzu kommen Informationen, warum Instagram eine wichtige Rolle in der Verbandsarbeit spielen sollte. [Link]
Der Umgang mit eigener psychischer Erkrankung ist bei Profis im psychiatrischen Hilfesystem oft noch ein Tabu. "Krisenerfahrene Profis" wollen das ändern und treffen sich derzeit einmal im Monat für zwei Stunden per Zoom. Kontakt: krisenerfahrene-profis(at)gmail.com.
Am 2. September 2022 fand die Begleitveranstaltung zum Gedenken an die Opfer von Patientenmorden und Zwangssterilisation zur Zeit des Nationalsozialismus im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin statt, die jährlich von den Verbänden im Kontaktgespräch organisiert wird. Die Beiträge dieser Veranstaltung können Sie in dieser Broschüre nachlesen. [Link]
Aerzteblatt: Rund 2,2 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind gefährdet, mediensüchtig zu werden oder sind bereits abhängig – und das mit steigender Tendenz. Das geht aus der heute veröffentlichten Befragung der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) als Teil einer Längsschnittstudie hervor. [Link]
Bei dem ambulanten Versorgungsprojekt "Take Five For Life" der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover suchen sich Patient:innen ein für sie passendes Therapieangebot aus: Sport-, Kunst-, Musiktherapie, psychologische Gruppenpsychotherapie oder Behandlung in der Poliklinik. [Link]
Nach Angaben der Bundespsychotherapeutenkammer fehlen bundesweit mehr als 1.600 Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Viele Patientinnen und Patienten müssten bis zu sechs Monate auf einen Therapieplatz warten. Die Forschungsarbeit einer Gruppe Psychologen der Uni Freiburg fand heraus, dass bei leichten bis mittelschweren Depressionen Online-Therapieangebote wie Computerprogramme oder Smartphone-Apps genauso wirksam sein können wie eine Psychotherapie im persönlichen Kontakt. [Link]
Bei der vollständigen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, BTHG, müssen noch einige Hürden überwunden werden. Das zeigt der Bericht, den das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dem Deutschen Bundestag und Bundesrat zum Jahresende 2022 vorgelegt hat. [Link]
Letzte Aktualisierung: 07.04.2023