Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie
Dachverband Gemeindepsychiatrie
Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen
Psychiatrie Verlag

Stellung beziehen, wo immer möglich!

Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sind eine aktuelle Bedrohung für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft. Das haben die Ergebnisse der Europawahl und ein Angriff auf ein Behindertenwohnheim der Lebenshilfe Ende Mai mehr als deutlich gemacht. Anlass für die SI-Redaktion ihren Aufruf »Nie wieder ist jetzt! – Nein zu AfD« zu unterstreichen und erste Kommentare zu veröffentlichen. [Link]

Aktuelles

Im Mutterleib vergiftet

EPPENDORFER: Jährlich wird allein in Deutschland bei mehr als 13.000 Neugeborenen von einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) ausgegangen. Trotz dieser hohen Zahl ist das Wissen über diese häufigste angeborene Behinderung in der Bevölkerung immer noch gering. Das 2019 gegründete FASD-Fachzentrum Hamburg e.V. arbeitet daran, dies zu ändern – mit Beratung, Aufklärung, Projekten und Vernetzung rund um die Thematik FASD. [Link]

In Deutschland werden zu viele Antidepressiva verordnet

Der Fachausschuss Psychopharmaka der DGSP (Deutsche Gesellschaft für Sozialpsychiatrie e.V.) hat ein Begleitschreiben zum britischen Aufruf verfasst, in dem Akteure des Gesundheitssystems aufgefordert werden, dem Missstand des undifferenzierten Einsatzes von Antidepressiva entgegen zu wirken. [Link]

Neuer Präsident der FPFP

Der Klinikleiter Pflege der UPKF, Stefan Rogge, wurde am 06. Juni 2024 im Rahmen der Generalversammlung einstimmig zum neuen Präsidenten der Fachgesellschaft psychiatrisch Tätiger in der forensischen Psychiatrie FPFP gewählt. [Link]

Recht & Psychiatrie: Call for Papers

Der Psychiatrie Verlag sucht Call for Papers für ein Schwerpunktheft der Zeitschrift »Recht & Psychiatrie« (IF 0,4) zum Thema »Zur Qualität von ärztlichen Stellungnahmen und Gutachten im Betreuungs- und Unterbringungsrecht«. [Link]

Versorgung psychisch kranker Menschen

In dem Referentenentwurf des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GSVG) aus dem Bundesgesundheitsministerium gibt es einige Neuerungen, die die Versorgung psychisch kranker Menschen verbessern und den psychotherapeutischen Nachwuchs sicherstellen sollen. [Link]

Ulrike-Fritze-Lindenthal-Antistigma-Preis

Die DGPPN und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit vergeben den Ulrike-Fritze-Lindenthal-Antistigma-Preis – Förderpreis zur Entstigmatisierung und Autonomie psychisch kranker Menschen in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit. Die Auszeichnung würdigt Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen engagieren. [Link]

Ausstellung Seelenräume

Graphic Novels, Comics und Cartoons bieten eine einzigartige Möglichkeit, komplexe Inhalte auf eine zugängliche Weise zu vermitteln, oft einfacher als in reiner Textform. Insbesondere im Kontext psychischer Erkrankungen werden durch diese visuellen Erzählungen persönliche Erfahrungen auf einfühlsame und berührende Weise geteilt. Die Ausstellung ist bis zum 1. August 2024 immer donnerstags sowie sonntags von 14:30 bis 17:00 Uhr geöffnet. LVR-Klinik Düren. [Link]

Podcast "Raus aus der Depression"

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts "Raus aus der Depression" von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention spricht Diskus-Olympiasieger Christoph Harting mit Stiftungs-Schirmherr Harald Schmidt über seine Depression und den schweren Weg in Hilfe. [Link]

Schizophrenie: Neue Plattform soll Therapie- und Aufklärungsangebote verbessern

Schizophrene Psychosen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen mit potentiell gravierenden psychosozialen Folgen für die Betroffenen und Angehörigen, die eng mit der noch immer erheblichen Stigmatisierung der Erkrankung zusammenhängen. Die „Frankfurter Informationsplattform für schizophrene Psychosen“ (FIPPS) soll den Zugang zu Behandlungsangeboten verbessern, Aufklärungsarbeit leisten und der Stigmatisierung entgegenwirken. [Link]

Lauterbach unterstützt Forderung nach der einheitlichen Notrufnummer 113

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach unterstützt die Forderung des BApK nach einer bundesweit einheitlichen Notrufnummer. Den Vorschlag von Minister Lauterbach versteht der BApK als entscheidenden Schritt in der Umsetzung seiner Forderung nach einem durchgehend (24/7) erreichbaren, niedrigschwelligen Krisendienst für Menschen in seelischer Not unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 113. [Link]

Letzte Aktualisierung: 14.06.2024