Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie
Dachverband Gemeindepsychiatrie
Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen
Psychiatrie Verlag

Am 17. Juni hat das Bündnis „AfD-Verbot jetzt!“ im Rahmen einer Pressekonferenz sich und seinen Aufruf vorgestellt. Getragen von Engagierten aus der Zivilgesellschaft, Jurist:innen, Sozialarbeiter:innen, gewerkschaftlich Aktiven und Klimabewegten, fordert das Bündnis die Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens der „Alternative für Deutschland“. [Link]

Aktuelles

AfD-Spitzenkandidat bezeichnet Menschen mit Behinderungen indirekt als „Idioten“

Die BAG SELBSTHILFE verurteilt gemeinsam mit führenden Sozial-und Behindertenverbänden Diffamierungen von Menschen mit Beeinträchtigungen und fordert: Zusammenstehen für Menschlichkeit und Vielfalt! [Link]

Der Psychiatrie Verlag sucht Verstärkung

Der Psychiatrie Verlag ist der Fachverlag für Sozialpsychiatrie. Kommunizieren und netzwerken für eine bessere psychiatrische Versorgung. 30-35 Stunden. Ab dem 01. August 2024. Jetzt Stellenangebot ansehen und bewerben! [Link]

Notfallkoffer für die Hosentasche – on- und offline

Die Telefonseelsorge hat ihre Selbsthilfe-App um neue Funktionen erweitert. Der "KrisenKompass" bietet zusätzlich zum Schwerpunkt Suizidprävention eine Begleitung für Krisen anderer Art – und ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Instrument zur Krisenbewältigung. [Link]

Wie erklären Eltern Kindern psychische Erkrankungen?

Apothekenumschau: Der Papa hat Depressionen oder die große Schwester Panikattacken. Wie mit dem Kind darüber sprechen? Eine Therapeutin sagt: Kreativität hilft. [Link]

Was Deutschland vom finnischen Gesundheitssystem lernen könnte

Ärzteblatt: Um die Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen auch in Zukunft sicherzustellen, könnte sich Deutschland ein Beispiel am finnischen Gesundheitssystem nehmen: Der Ausbau der Digitalisierung ist dort vorangeschritten, neue medizinische Berufsbilder sind etabliert und die Budgetverantwortung wurde Anfang 2023 auf die regionale Ebene verlegt. [Link]

Empfehlungen für eine nachhaltige psychiatrische Versorgung

Die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft DGPPN hat Positionen erarbeitet, die gewährleisten sollen, dass Patientinnen und Patienten auch in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel die Behandlungen erhalten, die sie benötigen. [Link]

DGSP Stellungnahme: Unbegründete Entwarnung zu Antidepressiva-Entzugssymptomen durch Meta-Studie

Henssler und Kollegen haben in der diesjährigen Juni-Ausgabe der renommierten medizinischen Fachzeitschrift Lancet Psychiatry eine umfangreiche Literaturauswertung mit Meta-Analyse zum Thema Antidepressiva-Entzugsreaktionen veröffentlicht. Der Fachausschuss Psychopharmaka der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) begrüßt diesen Schritt und die Aufmerksamkeit, welche diesem wichtigen Thema zuteil wird. [Link]

Neues Online-Angebot für Mütter mit Depressionen nach Geburt gestartet

Ärzteblatt: Hannover – Für Mütter, die nach der Geburt ihres Babys Depressionen entwickeln, gibt es ein neues Beratungsangebot. Betroffene Frauen können sich für eine Austauschgruppe beim „Notruf Mirjam“ anmelden, wie die Schwangerenbetreuung in Hannover mitteilte. [Link]

Auf Station – Meine Zeit in der Psychiatrie

Die ARD Mini-Serie "Auf Station - meine Zeit in der Psychiatrie" begleitet Marcel und andere Patienten und Patientinnen der LVR-Kliniken Düren während ihres Aufenthaltes in der Psychiatrie. [Link]

Depression muss in die Lehrpläne

Fokus: Depression ist eine Krankheit, die das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigt und oft zu Suizid führen kann. Jährlich sterben in Deutschland etwa 500 junge Menschen durch Suizid. Trotzdem wird Depression in Schulen kaum thematisiert. Der Jugendbeirat der Stiftung Deutsche Depressionshilfe fordert daher, das Thema fest im Lehrplan zu verankern. [Link]

Expertinnen für langfristige Förderung von Projekten gegen Einsamkeit

Ärzteblatt: Berlin – Die Einsamkeitsstrategie der Bundesregierung ist ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Dies unterstrichen heute drei Expertinnen im Rahmen der Veranstaltungsreihe Zukunft Prävention. Sie kritisierten jedoch, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen würden. [Link]

Letzte Aktualisierung: 12.07.2024