Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie
Dachverband Gemeindepsychiatrie
Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen
Psychiatrie Verlag

Hochwasserkatastrophe in Deutschland - Seelische Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Helfende

Starke Regenfälle haben in der letzten Woche für Hochwasser und Überschwemmungen vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gesorgt. Wenn Sie als Betroffene, Betroffener, als Helferin, Helfer oder als Augenzeuge unter den Folgen und Eindrücken leiden und auf psychologische Unterstützung angewiesen sind, bieten Ihnen die folgenden Kontakt- und Beratungsangebote Unterstützung an.

 


Informationen der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz

Umfangreiche Informationen und psychosoziale Hilfe für Betroffene hat die Therapeutenkammer auf dieser Website gesammelt.

Quelle: https://www.lpk-rlp.de/news/detail/informationen-und-psychosoziale-hilfe-fuer-betroffene.html

 


Kontaktsammlung der Universität Bonn

Die Universität hat auf ihrer Website eine Liste von Kontaten und Bertungsangeboten zusammengestellt:

  • LVR-Klinik Bonn: Ab Freitag (30.07.) finden Sie auf der zentralen Homepage die Nummer einer Spezialambulanz für vom Hochwasser betroffene Menschen. 
  • Rheinklinik Bad Honnef: Spezielles Kontingent an Beratungsterminen für Betroffene. Die Terminvergabe erfolgt über die Patientenverwaltung: 02241/185-148 
  • Notfallseelsorge Bonn/Rhein-Sieg: Die Notfallseelsorge Bonn/Rhein-Sieg hat eine Mailadresse zur Kontaktaufnahme von Betroffenen eingerichtet. 
  • Beratungsangebot des Universitätsklinikums Bonn: Die Nummer finden Sie auf der Confluence-Nothilfeseite.
  • Soforthilfe-Psyche: Die Website der Soforthilfe Psyche vernetzt von den Folgen des Hochwassers betroffene Menschen mit professionellen Helfern aus den Fachgebieten der Psychotraumatologie und des EMDR. 
  • Mitarbeiter- und Konfliktberatung: Die Mitarbeiter- und Konfliktberatung der Universität Bonn bietet Beschäftigten ebenfalls Beratungsangebote an. Die Ansprechpartnerin ist Frau Vera N´Diaye, vndiaye(at)uni-bonn.de oder: 0228/73-4515 und –4509 

Quelle: https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/notfallhilfe

 


Anlaufstellen für psychologische Hilfe nach der Umweltkatastrophe

Viele von Ihnen sind von der Umweltkatastrophe betroffen und haben in den letzten Tagen viel körperlich gearbeitet. Doch auch Ihre Psyche muss diese Ereignisse verarbeiten.

Wir haben für Sie Anlaufstellen zusammengestellt, bei denen Sie psychologische Hilfe erfahren können:

Psychische Notfallversorgung in Schleiden: 02445 89 -500

Psychologische Beratung Kreis Euskirchen: 02251 15 466 / https://rettungsring-therapie.de/

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Bezirksverwaltung Köln: 022) 37 72-0

https://www.bgw-online.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arbeitssicherheit_und_Gesundheitsschutz/Psyche-und-Gesundheit/Hilfe-nach-Extremerlebnissen-Flyer_Download.pdf?__blob=publicationFile

Quelle: https://www.nordeifelwerkstaetten.de/index.php/aktuelles-lesen/anlaufstellen-fuer-psychologische-hilfe-nach-der-umweltkatastrophe.html

 


Aktuelle Hilfsangebote der Lebensberatungsstellen und Telefonseelsorge im Bistum Trier

Hilfsangebote der Lebensberatungsstellen Aktuelle Hilfsangebote der Lebensberatungsstellen in der Region Koblenz und der Region Trier

Um ein kurzfristiges Gespräch mit einer Beratungsfachkraft zu vereinbaren, können Sie sich während unseren Öffnungszeiten telefonisch oder per Email bei den Lebensberatungsstellen in der Region Koblenz und der Region Trier zu einer Telefonberatung, Videoberatung oder einem persönlichen Beratungsgespräch anmelden.

Die Gespräche finden kurzfristig per Video / Telefon oder persönlich (unter Einhaltung der Abstands-und Hygieneregeln) statt.Für Unterstützung und Beratung per Mail, können Sie das Online Beratungs Angebot nutzen. Hier wird Ihnen ein Berater werktags innerhalb von 48h auf Ihre Erstanfrage antworten.

Quelle: https://www.lebensberatung.info/hochwasser-rheinland-pfalz-hilfsangebote/

 


Extremerlebnisse bewältigen: Hilfen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Bezirksverwaltung Köln

Die Broschüre "Extremerlebnisse bewältigen" mit Kontakten in ganz Deutschland kann hier heruntergeladen werden.

Die Website zum Thema finden Sie hier.

Quelle: https://www.bgw-online.de/DE/Home/home_node.html


Traumatherapeuten-Hotline der Dr. von Ehrenwall‘schen Klinik für das Ahrtal

Mit der Hotline wollen die Psychologen erste psychologische Hilfe leisten. Er sagt, dass jetzt, einige Tage nach der Flut, die ersten posttraumatischen Belastungsreaktionen bei den Betroffenen zu sehen sind. Schreckhaftigkeit, eine starke innere Anspannung, Schlafstörungen und das Wiedererleben der Ereignisse sind nur einige von möglichen Symptomen. Wer so etwas bei sich oder anderen beobachtet, der kann die kostenlose Hotline 0800 - 729 5 729 anrufen. Hier können sich Betroffene unter der Woche von 8 bis 17 Uhr beraten lassen.

Das kostenlose Gesprächsangebot gilt auch für diejenigen, die den Flutopfern vor Ort helfen. Auch sie müssten mit unzähligem Leid und mit vielen Bildern im Kopf lernen, klar zu kommen, so der Trauma-Experte.

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/notfallseelsorge-fuer-flutopfer-100.html

 


Schulpsychologischen Beratungsdienste in Rheinland-Pfalz

In Zusammenarbeit mit dem Schulpsychologischen Beratungsdienst und der Landespsychotherapeutenkammer soll ein telefonisches Therapieangebot geschaffen werden.

Somit stehen etwa Schulpsychologen bereit, um Hilfesuchende zu unterstützen und mit ihnen das Erlebte zu verarbeiten, erläuterte die Bildungsministerin. Unter der Nummer 0800 5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9 Uhr und 16 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800 0010218 in Anspruch genommen werden.

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/psycho-hilfe-nach-unwetter-100.html

 


Beratungsangebote der Traumaambulanzen der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland

Das Land NRW und Landschaftsverbände öffnen die Angebote der Traumaambulanzen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Das nordrhein-westfälische Sozialministerium ist mit den Landschaftsverbänden Westfalen-Lippe und Rheinland übereingekommen, die Angebote der Traumaambulanzen der Landschaftsverbände für Betroffene der Flut- und Unwetterkatastrophe der vergangenen Woche zu öffnen.

So steht das Angebot der psychologischen Frühintervention der Traumaambulanzen nach dem Opferentschädigungsgesetz aktuell auch denjenigen zur Verfügung, die nach der Naturkatastrophe der vergangenen Woche psychologische Hilfe benötigen. Betroffene können sich unbürokratisch unter der Telefonnummer 0221/891-0 (Landschaftsverband Rheinland) oder 0251/591-01 (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) beraten lassen. Weitere Informationen sowie die Standorte der Traumaambulanzen sind auf den Seiten der Landschaftsverbände zu finden: www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de/de/schnelle-hilfe/ oder www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/leistungen/traumaambulanzen/traumaambulanzen.jsp. Betroffene können sich auch direkt an eine der dort genannten Traumaambulanzen wenden und einen Termin vereinbaren.

Quelle: https://www.eifelschau.de/2021/07/23/betroffene-der-flut-und-unwetter-katastrophe-koennen-psychologische-hilfe-in-anspruch-nehmen/

 


Angebote der Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche Trier

Die Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche bietet kurzfristige Krisengespräche für betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene über Video oder vor Ort an.

Hierfür melden Sie sich unter folgender Nummer  0651/201-3655.

Darüber hinaus bietet der Opferbeauftragte der Landesregierung Rheinland-Pfalz psychosoziale Unterstützung unter folgender Hotline-Nummer an 0800 001 0218, sowie Informationen zu vermissten Personen und Versicherungsfragen.

Quelle: https://www.uni-trier.de/index.php?id=65522

Letzte Aktualisierung: 23.09.2021